BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 1 BvR 321/96 -
In dem Verfahren
der Frau F...
- Bevollmächtigter: Rechtsanwalt Uwe Buß,
gegen a) den Beschluss des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts in Schleswig vom 29. Dezember 1995 - 3 W 78/95 -, b) den Beschluss des Landgerichts Lübeck vom 28. August 1995 - 3 T 333/95 -, c) den Beschluss des Amtsgerichts Lübeck vom 3. April 1995 - 5 VI 1247/93 - und Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
hier: Erstattung notwendiger Auslagen
hat das Bundesverfassungsgericht - Erster Senat – unter Mitwirkung
des Vizepräsidenten Papier,
des Richters Kühling,
der Richterinnen Jaeger,
Haas,
der Richter Hömig,
Steiner,
der Richterin Hohmann-Dennhardt
und des Richters Hoffmann-Riem
am 21. September 2000 beschlossen:
Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Schleswig-Holstein haben der Beschwerdeführerin die notwendigen Auslagen für das Verfahren über die einstweilige Anordnung je zur Hälfte zu erstatten (§ 34 a Abs. 3 BVerfGG).
Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit für das Verfahren über die einstweilige Anordnung wird auf 8.000 DM (in Worten: achttausend Deutsche Mark) festgesetzt (§ 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO).
Papier Kühling Jaeger Haas Hömig Steiner Hohmann-Dennhardt Hoffmann-Riem