ECLI:DE:BGH:2016:120716B1STR132.16.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 1 StR 132/16 vom 12. Juli 2016 in der Strafsache gegen 1. 2. wegen Steuerhinterziehung - 2 - Der 1 . Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbunde s- anwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer am 1 2. Juli 2016 beschlo s- sen: Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landg e- richts Schwerin vom 11. September 2015 werden als unbegrü n- det verworfen (§ 349 Abs. 2 StPO). Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. Ergänze nd bemerkt der Senat, dass ein unrichtiger Gewerb e- steuermessbescheid ebenso wie ein unrichtiger Feststellungsb e- scheid zur einheitlichen und gesonderten Feststellung des G e- winns nach § 180 AO (BGH, Beschluss vom 22. November 2012 - 1 StR 537/12, BGHSt 58, 5 0) und die Feststellung eines zu h o- hen vortragsfähigen Gewerbeverlustes nach § 10a GewStG (BGH, Beschluss vom 2. November 2010 - 1 StR 544/09, - 3 - NZWiSt 2012, 75) nicht gerechtfertigte Steuervorteil e im Sin ne des § 370 Abs. 1 AO darstellen . Graf Jäger Radtke Mosbacher Bär
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