ECLI:DE:BGH:2018:290818B1STR489.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 1 StR 489/17 vom 29. August 201 8 in der Strafsache gegen wegen Betruges u.a. - 2 - Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesa n- walts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 29. August 2018 besc hlo s- sen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Würzburg vom 10. Juli 2017 wird als unbegründet verworfen (§ 349 Abs. 2 StPO). Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen. Ergänzend bemerkt der Senat: Die Verfa hrensrügen erweisen sich sämtlich bereits als unzulässig im Sinne des § 344 Abs. 2 Satz 2 StPO. Dies gilt für die Beweisantragsrügen schon deswegen, weil die Beweisanträge, deren Ablehnung als rechtsfehlerhaft beanstandet wird, nicht vollständig einschließ lich ihrer Begründung vorgetragen werden (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juli 2014 4 StR 78/14 , NStZ 2014, 604 ) . Der Aufklärungsrüge mangelt es an Vortrag zu einem bestimmten Beweisergebnis (vgl. BGH, Urteil vom 3. Dezember 2015 4 StR 223/15 , NStZ 2016, 721 ) . Die Inbegriffsrügen zu 4. und 7., mit denen die unzulässige Verwertung eines Beratervertrages bzw. die rechtsfehlerhaft unterbliebene Verwertung eines Angebots gerügt wird, versagen, weil beide Dokumente nicht vorgelegt werden. Der Senat kann ohne deren Kenn t- nis die Begründetheit der behaupteten Verstöße nicht überprüf en (vgl. BGH, B e- schluss vom 23. Juni 2016 5 StR 210/16). Die Beanstandung hingegen, das n- dung unberücksichtigt gelassen , zum Teil nicht hinreichend gewürdigt , lässt nicht klar erkennen, gegen welches Unterlassen des Gerichts der Vorwurf der Recht s- verletzung konkret erhoben wird . Z udem lässt sich aus dem Vortrag zu dieser R ü- ge nicht wie erforderlich entnehmen , warum gerade die behauptete fehlende bzw. nicht ausreichende Erörterung be stimmter für erwiesen erachteter Tatsachen Zweifel an dem Ergebnis der Beweiswürdigung begründet. Der Senat kann au f- - 3 - grund des Vortrags nicht prüfen, ob ein Verfahrensfehler vorlieg t . Das als Anlage beigefügte Schaubild der gesellschaftsrechtlichen Zusammenhänge vermag die Ausführungen hierzu nicht zu ersetzen. Jäger Bellay Cirener Richterin am Bundesgericht s- hof Dr. Fischer befindet sich i m Urlaub und ist daher g e- hindert zu unterschr eiben. Jäger Pernice
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