BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 2 BvG 1/14 -
dass die Antragsgegnerin die Rechte des Antragstellers aus Artikel 23 Absatz 5 Satz 2 des Grundgesetzes und dem Grundsatz der Bundestreue verletzt hat, indem sie es unterlassen hat, die Stellungnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen im Verfahren vor dem Gerichtshof der Europäischen Union, Rechtssache C-549/13, an den Gerichtshof weiterzuleiten und damit in das Verfahren einzuführen und den Bundesratsbeschluss vom 11. April 2014 umzusetzen
Antragstellerin:
Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen,
vertreten durch den Ministerpräsidenten,
Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen,
Stadttor 1, 40190 Düsseldorf,
- Bevollmächtigter:
Antragsgegnerin:
Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland,
vertreten durch die Bundeskanzlerin,
Bundeskanzleramt,
Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin,
hat das Bundesverfassungsgericht - Zweiter Senat -
unter Mitwirkung der Richterinnen und Richter
Präsident Voßkuhle,
Huber,
Hermanns,
Müller,
Kessal-Wulf,
König,
Maidowski
am 21. November 2017 beschlossen:
1
Die Antragstellerin hat mit Schreiben vom 6. November 2017 ihren Antrag im Bund-Länder-Streit gemäß Art. 93 Abs. 1 Nr. 3 GG, § 13 Nr. 7 BVerfGG zurückgenommen. Das Verfahren ist daher einzustellen.