BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
- 2 BvR 1010/08 -
In dem Verfahren
über
die Verfassungsbeschwerde
des Herrn Dr. G...,
- Bevollmächtigte:
Prof. Dr. Dietrich Murswiek,
Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Bub,
Promenadeplatz 9, 80333 München -
gegen
a)
das Gesetz vom 8. Oktober
2008 zum Vertrag von Lissabon vom 13. Dezember 2007
(Bundesgesetzblatt 2008 II Seite 1038),
b)
Artikel 1
Nummer 1 und Nummer 2 des Gesetzes zur Änderung
des Grundgesetzes (Artikel 23, 45 und 93) vom 8. Oktober
2008 (Bundesgesetzblatt I Seite 1926),
c)
Artikel 1 § 3
Absatz 2, § 4 Absatz 3 Nummer 3 und
Absatz 6 sowie § 5 des Gesetzes über die
Ausweitung und Stärkung der Rechte des Bundestages und
des Bundesrates in Angelegenheiten der Europäischen Union
(Bundestagsdrucksache 16/8489)
hier:
Antrag auf Festsetzung des
Gegenstandswertes im Hauptsacheverfahren durch den
Bevollmächtigten zu 1.
Antrag auf Erstattung notwendiger
Auslagen im Verfahren über den Erlass einer einstweiligen
Anordnung
Antrag auf Festsetzung des
Gegenstandswertes im Verfahren über den Erlass einer
einstweiligen Anordnung durch den Bevollmächtigten zu
1.
hat das Bundesverfassungsgericht - Zweiter
Senat - unter Mitwirkung der Richterinnen und Richter
Präsident Voßkuhle,
Broß,
Osterloh,
Di Fabio,
Mellinghoff,
Lübbe-Wolff,
Gerhardt,
Landau
am 13. Oktober 2010 einstimmig beschlossen:
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen
Tätigkeit des Bevollmächtigten zu 1. im Hauptsacheverfahren
wird auf 1.000.000 € (in Worten: eine Million Euro)
und im Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung
auf 100.000 € (in Worten: einhunderttausend Euro)
festgesetzt (§ 37 Abs. 2 Satz 2, § 22
Abs. 1 RVG).
Der Antrag auf Erstattung der Auslagen in
dem Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wird
abgelehnt.
Voßkuhle
Broß
Osterloh
Di Fabio
Mellinghoff
Lübbe-Wolff
Gerhardt
Landau
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