BUNDESGERICHTSHOFBESCHLUSS2 ARs 229/03 2 AR 140/03vom30. Juli 2003in der StrafsachegegenAz.: 3 Ls 612 Js 15287/02 (18/02) Amtsgericht Bad IburgAz.: 39 Js 152/02 Staatsanwaltschaft MünsterAz.: 8 KLs 18/03 Landgericht Münster - 2 -Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Generalbun-desanwalts und des Angeklagten am 30. Juli 2003 gemäß § 4 Abs. 2 StPO be-schlossen:Das beim Schöffengericht Bad Iburg anhängige Verfahren 3 Ls612 Js 15287/02 (18/02) wird zu dem beim Landgericht Münsteranhängigen Verfahren 8 KLs 18/03 verbunden.Gründe: Die vom Generalbundesanwalt auf die Vorlage des SchöffengerichtsBad Iburg beantragte Verbindung ist nach der Zulassung der Anklage derStaatsanwaltschaft Münster durch den Eröffnungsbeschuß des LandgerichtsMünster vom 23. Juli 2003 zulässig (vgl. BGH, Beschl. vom 31. Juli 1992 - 2ARs 345/92; BGHR StPO § 4 Verbindung 10; Meyer-Goßner, StPO 46. Aufl.§ 4 Rdn. 5). Die Verbindung ist im Interesse einer umfassenden Aufklärung undAburteilung auch sachdienlich, zumal das Landgericht die Erhebung eines - 3 -psychiatrischen Sachverständigengutachtens über den Angeklagten M. zuden Voraussetzungen der §§ 20, 21, 63 und 64 StGB angeordnet hat. DasLandgericht Münster und der Verteidiger haben gegen die Verbindung keineEinwendungen erhoben.Rissing-van Saan Detter Bode Otten Fischer
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