BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 ARs 157/14 2 AR 97/14 2 ARs 239/14 2 AR 114/14 2 ARs 249/14 2 AR 149/14 vom 9. Januar 2015 in der Straf - und Straf vollzugs sache gegen wegen Betrugs u. a. Az.: 21 Js 502/14 Staatsanwaltschaft Ulm Az.: 10 StVK 515/13 c, 10 StVK 455/13 c Landgericht Ulm Az.: 13 Ws 199/14 Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart Az.: 4 Ws 66 - 70/14 (V), 4 Ws 77/14 (V) Oberlandesgericht Stuttgart Az. : 22 Ws 225/14 Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart Az.: 2 Ws 247/13 Oberlandesgericht Stuttgart A z. : 10 StVK 391/13 c Landgericht Ulm Az.: 13 Ws 372/14 Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart Az.: 4 Ws 78 - 81/13 (V) Obe r landesgericht Stuttgart - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 9. Januar 2015 beschlossen: 1. Die Anträge auf Überlassung einer Aktenkopie werden abgelehnt. 2. Die Erinnerungen des Antragstellers gegen die Entscheidungen der Rechtspflegerin beim Bundesgerichtshof Schreiben vom 26. Se p- tember 2014 werden zurückgewiesen. Gründe: 1. Der Senat legt die jeweils als Erinnerung be zeichneten Eingaben des A n- tragstellers vom 4. Oktober 2014 dahingehend aus, dass er sein Begehren auf Übe r- lassung einer Kopie der (Sach - )Akten umfassend weiterverfolgt (vgl. § 300 StPO). Insoweit ist der Bundesgerichtshof nach Abschluss des nach § 304 Abs. 4 Satz 2 StPO unstatthaften Beschwerdeverfahrens und der Rückgabe der Akten an das Oberlandesgericht Stuttgart jedoch unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt auch nicht nach dem Gesetz zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (Inform ationsfreiheitsgesetz IFG) vom 5. September 2005 (BGBl. I S. 2722) z u- ständig. Soweit sich die Anträge auch auf das Senatsheft beziehen sollten, besteht kein gesondertes Akteneinsichtsrecht (vgl. Senat, Beschluss vom 19. Februar 2014 2 ARs 207/13 juri s Rn. 4 mwN). 2. Soweit sich der Antragsteller jeweils mit der Erinnerung gemäß § 11 Abs. 2 Satz 1 RPflG gegen die Entscheidung der Rechtspflegerin wendet, im Rahmen der ihr übertragenen Geschäfte (vgl. § 4 Abs. 1 RPflG) die Überlassung einer Aktenkopie zu versagen, hat diese aus den dargelegten Gründen ebenfalls keinen Erfolg. Die Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei (§ 11 Abs. 4 RPflG). 1 2 - 3 - 3. Der Senat weist darauf hin, dass weitere Eingaben in dieser Sache nicht mehr beantwortet werden. Fisc her Eschelbach Ott 3
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