BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 ARs 361/06 2 AR 206/06 vom 30. August 2006 in der Strafvollstreckungssache gegen wegen vors344tzlicher K366rperverletzung Az.: NZS - 2302 Js 14028/05 Staatsanwaltschaft L374neburg Az.: 334 AR 2/06 Amtsgericht Hamburg-Altona Az.: 8 VRJs 21/06 Amtsgericht Soltau - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anh366rung des Generalbun-desanwalts am 30. August 2006 gem344337 247247 65 Abs. 1 Satz 5, 42 Abs. 3 Satz 2 JGG beschlossen: Die nachtr344glichen Entscheidungen 374ber die Auflagen aus dem Urteil des Amtsgerichts Soltau vom 3. Januar 2006 obliegen dem Amtsgericht - Jugendrichter - Soltau. Gr374nde: Der Jugendrichter des Amtsgerichts Soltau hat den bereits vor der Hauptverhandlung nach Hamburg verzogenen 16-j344hrigen Angeklagten einer vors344tzlichen K366rperverletzung schuldig gesprochen und ihm aufgegeben, eine unentgeltliche Arbeitsleistung von 20 Stunden nach Ma337gabe des Kreisjugend-amtes zu erf374llen. Anschlie337end hat er die Vollstreckung an das f374r den Wohn-sitz des Verurteilten zust344ndige Amtsgericht Hamburg abgegeben. Der Jugend-richter des Amtsgerichts Hamburg hat die 334bernahme abgelehnt. 1 Der Amtsrichter - Jugendrichter - in Soltau hat die Sache deshalb gem344337 247247 65 Abs. 1 Satz 5, 42 Abs. 3 Satz 2 JGG dem Bundesgerichtshof zur Ent-scheidung vorgelegt. 2 Der Generalbundesanwalt hat folgende Stellungnahme abgegeben: 3 "Die gesetzlichen Voraussetzungen f374r die Abgabe des Verfahrens an das Amtsgericht Hamburg-Altona gem344337 247 65 Abs. 1 Satz 4 JGG liegen nicht vor, weil der Verurteilte bereits zum Zeitpunkt der Urteilsverk374ndung am 4 - 3 - 3. Januar 2006 in Hamburg wohnhaft war, folglich nicht nach seiner Verurtei-lung einen Wohnsitzwechsel vollzogen hat." Dem schlie337t sich der Senat an. 5 Rissing-van Saan Maatz Rothfu337 Fischer Appl
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