BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 StR 166/12 vom 20. Juni 2012 in der Strafsache gegen wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge hier: Ablehnungsgesuch - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 20. Juni 2012 beschlossen: Die Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Ott sowie der Richter am Bundesgerichtshof Dr. Berger sind wegen Besorgnis der Befa n- genheit an der Mitwirkung bei der Entscheidung über die Able h- nungsgesuche gegen den Vorsitzenden Richter am Bundesg e- richtshof Dr. Ernemann sowie die Richter am Bundesgerichtshof Prof. Dr. Fischer, Prof. Dr. Krehl und Dr. Eschelbach gehindert. Gründe: Die als nicht abgelehnter Richter des 2. Strafsenats an sich zur En t- scheidung über die Ablehnungsgesuche de r Angeklagten gegen den Vorsitze n- den Richter am Bundesgerichtshof Dr. Ernemann sowie die Richter am Bu n- desgerichtshof Prof. Dr. Fischer, Prof. Dr. Krehl und Dr. Eschelbach berufene Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Ott sowie Richter am Bundesgerichtshof D r. Berger haben gemäß § 30 StPO angezeigt, dass gegen sie in einer anderen beim Senat anhängigen Sache aus den gleichen Gründen, wie sie in vorliege n- dem Revisionsverfahren vorgetragen worden sind, ein Ablehnungsgesuch a n- gebracht worden ist. Unter Bedacht a uf das aus Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG fo l- gende Gebot, dass auch im Ablehnungsverfahren ein "Entscheiden in eigener Sache" zu vermeiden ist (vgl. BVerfG NJW 2005, 3410), schließt es dieser U m- 1 - 3 - stand aus, dass sie an der Entscheidung über das Ablehnungsgesuch in vo r- liegender Sache mitwirken (vgl. BGH NStZ 2012, 45). Appl Roggenbuck Franke Schmitt Mutzbauer
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