ECLI:DE:BGH:2019:120319B2STR24 4.18.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 StR 244/18 vom 12. März 201 9 in der Strafsache gegen wegen Vergewaltigung u.a. - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundes- anwalts und nach Anhörung de s Besch werdeführer s am 12. Mä rz 201 9 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Köln vom 31. Januar 2018 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwendi- gen Auslagen zu tragen. Ergänzend zur Stellungnahme des Generalbundesanwalts bemerkt der Senat: Dass das Landgericht von der durch die Nebenklägerin heimlich gefertig- ten Audioaufzeichnung des mit dem Angeklagten am 10. Februar 2017 geführ- ten Telefongespräch s zu Beweiszwecken Gebrauch gemacht hat, begründet nach Abwägung der widerstreitenden I nteress en kein Beweisverwertungsver- bot; entgegen der Auffassung der Revision gehören Gespräche, die Angaben über konkret begangene Straftaten enthalten, nicht zum unantastbaren Kern privater Lebensgestaltung (BVerfG, Urteil vom 3. März 2004 1 BvR 2378/98 , 1084/99, BVerfGE 109, 279, 319; Beschluss vom 26. Juni 2008 2 BvR 219/08, StraFo 2008, 421; BGH, Urteil vom 10. August 2005 1 StR 140/05, - 3 - BGHSt 50, 206, 212; Senat, Urteil vom 22. Dezember 2011 2 StR 509/10, BGHSt 57, 71, 77 Rn. 18). Franke Appl Zeng Grube Schmidt
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