BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 2 StR 420/10 vom 1. Dezember 2010 in der Strafsache gegen wegen Mordes - 2 - Der 2. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundes-anwalts und nach Anh366rung des Beschwerdef374hrers am 1. Dezember 2010 gem344337 247 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Aachen vom 23. M344rz 2010 wird als unbegr374ndet verworfen, da die Nachpr374fung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat. Der Beschwerdef374hrer hat die Kosten des Rechtsmittels und die den Nebenkl344gern im Revisionsverfahren entstandenen notwendi-gen Auslagen zu tragen. Erg344nzend bemerkt der Senat: Die R374ge eines Versto337es gegen das Verbot der Doppelbestrafung ge-m344337 Art. 54 des Schengener Durchf374hrungsabkommens (ABl. EG 2000 L 239/219) in Verbindung mit Art. 50 der durch den Vertrag von Lissabon am 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Charta der Grundrechte (BGBl. II S. 1223) ist nicht begr374ndet. Der Senat schlie337t sich - auch zur Frage einer Vorlagepflicht an den EuGH - den diesbez374glichen - 3 - Rechtsausf374hrungen des 1. Strafsenats des Bundesgerichtshofs in sei-nem Beschluss vom 25. Oktober 2010 - 1 StR 57/10 (vorgesehen f374r BGHSt) an. Rissing-van Saan Fischer Schmitt RiBGH Dr. Eschelbach ist Ott erkrankt und deshalb an der Unterschrift gehindert. Rissing-van Saan
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