BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 3 StR 3/11 vom 15. Februar 2011 in der Strafsache gegen wegen Einfuhr von Bet344ubungsmitteln in nicht geringer Menge u.a. Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anh366rung des Beschwerdef374hrers am 15. Februar 2011 einstimmig be-schlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Kleve vom 20. Oktober 2010 wird als unbegr374ndet verworfen, da die Nachpr374-fung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechts-fehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (247 349 Abs. 2 StPO). Der Beschwerdef374hrer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen. Erg344nzend bemerkt der Senat: Auch die Annahme von f374nf rechtlich selbst344ndigen F344llen der Einfuhr von Bet344ubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Han-deltreiben mit Bet344ubungsmitteln in nicht geringer Menge h344lt rechtli-cher Nachpr374fung stand. Dem steht nicht entgegen, dass der Angeklag-te die gekauften Drogen jeweils "sp344testens bei der Abholung der n344chsten Lieferung" bezahlte. Dabei kann hier offen bleiben, ob dieses Geschehen 374berhaupt geeignet w344re, die f374nf F344lle des Handeltreibens mit Bet344ubungsmitteln in nicht geringer Menge zu Tateinheit zu verbin-den (s. dazu nur einerseits BGH, Urteil vom 16. Juli 2009 - 3 StR 148/09, BGHR BtMG 247 29 Abs. 1 Nr. 1 Konkurrenzen 8; andererseits BGH, Urteil vom 22. Januar 2010 - 2 StR 563/09, NStZ 2011, 97); denn selbst wenn man dies annehmen wollte, k366nnten die f374nf zu Tateinheit zusammengefassten Bewertungseinheiten des Bet344ubungsmittelhan-dels in nicht geringer Menge nach 247 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG nicht auch die f374nf schwerer wiegenden Taten der Bet344ubungsmitteleinfuhr in nicht geringer Menge zu Tateinheit verklammern (vgl. Fischer, StGB, 58. Aufl., Vor 247 52 Rn. 30; Weber, BtMG, 3. Aufl., Vor 247247 29 ff. Rn. 578 mwN). Becker Pfister von Lienen Hubert Sch344fer
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