ECLI:DE:BGH:2018:111218B3STR381.18.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 3 StR 381 / 1 8 vom 11 . Dezember 201 8 in der Strafsache gegen wegen besonders schweren Raubes u.a. - 2 - Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat nach Anhörung des Beschwerde - führers und des Generalbundesanwalts - zu 2 . auf dessen Antrag - am 11. Dezember 2018 gemäß § 349 Abs. 2 und 4 StPO einstimmig beschlossen: 1. Auf die Revision des Angeklagten wird das Urteil des Land - gerichts Osnabrück vom 17. April 2018 im Ausspruch über die Einziehung eines Geldbetrages dahin geändert, dass diese Anordnung nur in Höhe von 4.200 ergeht. 2. Die weitergehende Revision wird verworfen. 3. Der Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen . Gründe: Das Landgericht hat den Angeklagten wegen besonders schweren Ra ubes und wegen schweren Raubes in vier Fällen zu einer Gesamtfreiheit s- strafe von sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt. Außerdem hat es die Ei n- ziehung von Tatmitteln sowie des Wertes der Taterträge in Höhe von 4.400 angeordnet. Die auf eine Verfahrens beanstandung und die Sachrüge gestützte Revision des Angeklagten hat den aus der Entscheidungsformel ersichtlichen Teilerfolg; im Übrigen ist das Rechtsmittel unbegründet im Sinne des § 349 Abs. 2 StPO. 1. Die Verfahrensrüge dringt aus den in der Antrags schrift des Genera l- bundesanwalts genannten Gründen nicht durch. 1 2 - 3 - 2. Die auf die Sachrüge gebotene Überprüfung des Urteils hat zum Schuld - und Strafausspruch sowie zur Entscheidung über die Einziehung von Tatmitteln keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Ang eklagten ergeben. Die Einziehung des Wertes der Taterträge (§ 73 Abs. 1, § 73c Satz 1 StGB) hält rechtlicher Überprüfung demgegenüber nur in Höhe von 4.200 stand. Die Strafkammer hat nicht berücksichtigt, dass die Einziehung in Bezug auf einen darüber hi nausgehenden Betrag gemäß § 73e Abs. 1 StGB ausgeschlossen ist. Der Angeklagte erlangte durch die ihm zur Last fallenden Taten zwar Bargeld und Zigaretten im Gesamtwert von 4.400 . Dadurch, dass er an einen der Geschädigten Schadensersatz in Höhe von 20 0 leistete, ist der dem Verletzten aus der Tat erwachsene Anspruch auf Rückgewähr des Erlangten oder auf Ersatz des Wertes des Erlangten insoweit indes erloschen. 3. Im Hinblick auf den geringen Teilerfolg der Revision ist es nicht unbillig, den Bes chwerdeführer mit den gesamten Kosten seines Rechtsmittels zu belasten (§ 473 Abs. 4 StPO). Schäfer Gericke Tiemann Hoch Leplow 3 4
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