ECLI:DE:BGH:2017:291117B3STR507.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 3 StR 507/17 vom 29. November 2017 in der Strafsache gegen wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhöru ng des Beschwerdeführers am 29. November 2017 einstimmig b e- schlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Mönchengladbach vom 17. Mai 2017 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrec htfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO) , jedoch wird der Tenor des vorgenannten Urteils dahin geändert, dass der Ausspruch über das Absehen der Einbeziehung der gesamtstrafenfähigen Strafe aus dem Strafb efehl des Amtsgerichts Mönchengladbach - Rheydt vom 1. September 2016 - 21 Cs - 310 Js 6438/19 - 491/16 in Verbindung mit dem Verwerfungsurteil des Amtsg e- richts Mönchengladbach - Rheydt vom 24. Januar 2017 entfällt . Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Recht smittels zu tragen. Ergänzend bemerkt der Senat: Das Landgericht hat die vorgenannte Geldstrafe - rechtsfehlerfrei - g e- mäß § 53 Abs. 2 Satz 2 StGB nicht in die urteilgegenständliche G e- samtfreiheitsstrafe einbezogen. Da mit dieser Strafe gerade keine G e- sam tstrafe gebildet worden ist, war sie im Urteilsspruch nicht zu erwä h- nen (BGH, Beschluss vom 25. August 1988 - 4 StR 367/88, JurionRS 1988, 16291 mwN). Die Strafkammer hat allerdings übersehen, dass durch die Anwendung von § 53 Abs. 2 Satz 2 StGB die Zäsur wirkung einer auf Geldstrafe la u- tenden Vorverurteilung nicht entfällt (st. Rspr.; vgl. BGH, Beschluss vom 23. November 2000 - 3 StR 353/00 , NStZ - RR 2001, 103, 104 mwN). Sie hätte daher unabhängig von der Einbeziehung der Geldstr a- fe aus dem Strafbefehl in e ine Gesamtstrafe mit de n Freiheitsstrafe n für d i e F ä ll e 1 . a) bis 1. d) und 2. eine weitere Gesamtstrafe für die Fälle 3. a), 3. b) und 4. bilden müssen. Durch das Unterlassen der nach § 55 StGB zwingen d gebotenen Einbeziehung und der danach vorzune h- menden Bildung von zwei Gesamtstrafen ist der Angeklag te indes nicht beschwert . Becker Schäfer Gericke Tiemann Hoch
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