BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 3 StR 55/00 vom 8. März 2000 in der Strafsache gegen wegen versuchten Totschlags u.a. - 2 - Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbu n - desanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 8. März 2000 ei n - stimmig beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 5. Oktober 1999 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfert i - gung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben hat (§ 349 Abs. 2 StPO). Der Senat schließt aus, daß der Strafausspruch auf der fehle r - haften Anwendung des § 224 Abs. 1 Nr. 2 und 5 StGB (n.F.) - anstelle des milderen, zur Tatzeit geltenden § 223 a Abs. 1 StGB (a.F.) - beruht. Das Landgericht ist bei der Verurteilung zu acht Jahren Freiheitsstrafe von dem gemäß §§ 23 Abs. 2, 49 Abs. 1 StGB gemilderten Strafrahmen des § 212 StGB (von zwei Jahren bis elf Jahre drei Monate Freiheitsstrafe) ausgegangen. Es hat zwar zu Lasten des Angeklagten gewertet, daß er "zwei Straftatbestände und im Rahmen dessen zwei Alternativen der Tatausführung erfüllt hat" (UA S. 24). Aus dem Gesamtzusa m - menhang der Strafzumessungsgründe ergibt sich indes zweifel s - frei, daß mit dieser eher formelhaft gebrauchten Wendung nur dem Umstand des Hinzutretens einer weiteren Gesetzesverle t - zung (gefährliche Körperverletzung) mit zusätzlichem Unrecht s - gehalt Rechnung getragen, nicht aber das erhöhte Gewicht einer gefährlichen Körperverletzung nach der Neufassung durch das 6. Strafrechtsänderungsgesetz berücksichtigt werden sollte. - 3 - Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels und die der Nebenklägerin im Revisionsverfahren entstandenen notwe n - digen Auslagen zu tragen. Kutzer Miebach Winkler Pfister von Lienen
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