BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 3 StR 628/14 vom 28. April 201 5 in dem Sicherungsverfahren gegen hier: Anhörungsrüge der Verurteilten - 2 - Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 28. April 2015 beschlossen: Die Anhörungsrüge der Verurteilt en gegen den Senatsbeschluss vom 5. März 2015 wird verworfen. Die Verurteilte hat die Kosten ihres Rechtsbehelfs zu tragen. Gründe: Der Senat hat die Revision der Verurteilten gegen das ihre Unterbri n- gung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordne nde Urteil des Landg e- richts Koblenz vom 2. Oktober 2014 mit Beschluss vom 5. März 2015 gemäß § 349 Abs. 2 StPO verworfen. Dagegen wendet sich die Verurteilte mit einem auf einer Ablichtung des Senatsbeschlusses verfassten Text, der am 22. April 2015 beim B undesgerichtshof eingegangen ist. Darin erhebt die Verurteilte "Einspruch" und "Widerspruch" und fragt, wann die der Senatsentscheidung vorangegangene Anhörung gewesen sei. Soweit in der Eingabe ein Rechtsmittel zu erblicken ist, ist ein solches gegen die rechtskräftige Revisionsentscheidung nicht statthaft. Auch als Anhörungsrüge bleibt die Eingabe ohne Erfolg. Sie ist bereits unzulässig, weil die Verurteilte nicht mitgeteilt hat, wann sie Kenntnis von der Entscheidung des Senats erlangt hat. Diese ist am 17. März 2015 per Post a b- gesandt worden. Naheliegend hat die Verurteilte die Wochenfrist zur Einlegung 1 2 3 - 3 - der Anhörungsrüge (§ 356a Satz 2 StPO) nicht eingehalten. Die Rüge wäre auch in der Sache unbegründet, denn die Anhörung ist über den Verteidiger der Verurteilten erfolgt; zudem hat der Senat in seinem Beschluss weder Ve r- fahrensstoff verwertet, zu dem die Verurteilte nicht gehört worden wäre, noch hat er zu berücksichtigendes Vorbringen der Verurteilten übergangen. Der Senat weist darauf hin, das s die Verurteilte auf weitere Eingaben in dieser Sache nicht mehr mit einer Bescheidung durch den Senat rechnen kann. Becker Pfister Mayer Gericke Spaniol 4
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