BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 4 StR 19/14 vom 11. März 2014 in dem Sicherungsverfahren gegen Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbundesanwalts und nach Anhörung des Beschwerdeführers am 11. März 2014 einstimmig beschlo s- sen : Die Revision des Beschuldigten gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 4. September 2013 wird als unbegründet verworfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revisionsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Beschuldigten ergebe n hat (§ 349 Abs. 2 StPO). Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen. Soweit der Beschuldigte rügt, das Landgericht habe durch die Ver - lesung Klinik vom 27. u nd 29. August sowie vom 3. September 2013 gegen § 250 Satz 2 StPO verstoßen, bemerkt der Senat ergänzend: Der Bericht der Kli nik - 2 - vom 3. September 2013 ist durch das Gutachten des gerichtlich be - stellten Sachverständigen Dr. L . ordnungsgemäß in die Hauptver - handlung e ingeführt worden (UA 32; vgl. BGH, Urteil vom 7. Juni 1956 3 StR 136/56, BGHSt 9, 292, 293; BGH, Beschluss vom 1 7. Novem - ber 1987 5 StR 547/87 , BGHR StPO § 59 Satz 1 Sachverständige n- fra ge 1; Urteil vom 28. September 1994 3 StR 332/94 , BGHR StPO § 59 Satz 1 Sachverständigenfrage 2). Die weiteren Schre i ben der Kl i- nik vom 27. u nd 29. August 2013 weisen keinen darüber hinausgehe n- den, vom Landgericht verwerteten Befund auf ; vielmehr be schreiben ein vergleichbares klinisches Zus t and s bi ld . Soweit die Revision daher die Verwertung dieser Schreiben im angefochtenen Urteil beanstandet, sind die zugrunde liegenden Befundtatsachen im Strengbeweis verfahren zum Gegenstand der Hauptverhandlung g e- macht worden . Mutzbauer Roggenbuck Cierniak Bende r Quentin
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