Bundesarbeitsgericht Urteil vom 16. Dezember 2015 Fünfter Senat - 5 AZR 18/15 - ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR18.15.0 I. Arbeitsgericht München Endurteil vom 21. Februar 2014 - 42 Ca 1913/13 - II. Landesarbeitsgericht München Urteil vom 12. November 2014 - 11 Sa 542/14 - Für die Amtliche Sammlung: Nein Entscheidungsstichwort: Zuschuss zum Transferkurzarbeitergeld Hinweis des Senats: Parallelentscheidung zu führender Sache - 5 AZR 567/14 - ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR18.15.0 - 2 - BUNDESARBEITSGERICHT 5 AZR 1 8 /15 11 Sa 54 2 /14 Landesarbeitsgericht München Im Namen des Volkes! Verkündet am 16. Dezember 2015 URTEIL Radtke, Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle In Sachen Kläger, Berufungskläger und Revisionskläger, pp. Beklagte, Berufungsbeklagte und Revisionsbeklagte, hat der Fünfte Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Ve r- handlung v om 16. Dezember 2015 durch den Richter am Bundesarbeitsgericht Dr. Biebl als Vorsitzenden, die Richterinnen am Bundesarbeitsgericht Weber und Dr. Volk sowie die ehrenamtlichen Richter Zoller und Jungbluth für Recht erkannt: - 2 - 5 AZR 1 8 /15 ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR18.15.0 - 3 - 1. Die Revision des Klägers gege n das Urteil des Lande s- arbeitsgerichts München vom 12. November 2014 - 11 Sa 54 2 /14 - wird zurückgewiesen. 2. Der Kläger hat die Kosten der Revision zu tragen. Von Rechts wegen! Tatbestand Die Parteien streiten über die Höhe des Entgelts im Transferarbeitsve r- hältnis (Transferentgelt) sowie über Abrechn ung . Der Kläger war bis zum 3 0 . September 2012 bei der N S N GmbH & Co. KG (im Folgenden NSN) in deren Betrieb Region N b e schäftigt. Die b e kla g- te N S N T g mbH (NSN TG) ist eine von NSN f i na n zierte Transfe r g e sellschaft, zu der der Kläger seit dem 1. Oktober 2012 in e i nem Transfera r beitsverhältnis stand . Die Bekla g te berec h nete für den Zei t raum der Bewilligung von Transfe r- kurzarbe i terge ld das mona t liche Tran s feren t gelt des Klägers so, dass d ie Summe von Transfe r kur z arbe i tergeld und Z u schuss dem Betrag en t sprach , den der Kläger auf Basis des R e ferenzbrutt o entgelts (75 vH des 13,5 - fachen B e- trags des z u letzt bei NSN bez o genen Bru t tomonat s ei n kommens div i diert durch zwölf) nach Abzug von Steuern und Soz i alversich e rungsbeiträgen als Nettoen t- gelt erhalten hätte. Mit der Klage verlangt der Kläger ein Brut totransferentgelt in Höhe des Referenzbruttoentgelts. Hiervon dürfe das bezogene Transferkurzarbeitergeld in Abzug gebracht werden. Der Kläger hat, soweit für die Revision von Bedeutung, zuletzt sinng e- mäß beantragt, die Beklagte zur Zahlung des von ihm errechneten Differenzb e- trags und Erteilung entsprechender Abrechnungen zu verurteil en . 1 2 3 4 - 3 - 5 AZR 1 8 /15 ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR18.15.0 Im Ergebnis haben die Vorinstanzen die Klage abgewiesen. Mit der vom Landesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt der Kläger seine Kl a- geforderungen weiter. Entscheidungsgründe Die Revision des Klägers ist unbegründet. I. Der Kläger hat keinen Anspruch auf Aufstockung des Transferkurza r- beitergeld e s auf das monatliche Referenzbruttoentgelt. Dies hat der Senat in seinem am heutigen Tag ergangenen Urteil in einem Parallelverfahren ( - 5 AZR 567/14 - Rn. 10 ff. ) entschieden, auf dessen Begründ ung verwiesen wird. II. Der Kläger hat keinen Anspruch auf Erteilung weiterer Lohnabrechnu n- gen. Abrechnungen über geleistete Zahlungen hat die Beklagte erteilt. Einen 108 Abs. 1 GewO nicht. I II . Die Kostenen tscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO. Biebl Weber Volk Zoller Jungbluth 5 6 7 8 9
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