Bundesarbeitsgericht Urteil vom 16. Dezember 2015 Fünfter Senat - 5 AZR 740/14 - ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR740.14.0 I. Arbeitsgericht München Endurteil vom 11. März 2014 - 16 Ca 3854/13 - II. Landesarbeitsgericht München Urteil vom 7. Oktober 2014 - 9 Sa 254/14 - Für die Amtliche Sammlung: Nein Entscheidungsstichwort: Zuschuss zum Transferkurzarbeitergeld Hinweis des Senats: Parallelentscheidung zu führender Sache - 5 AZR 567/14 - ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR740.14.0 - 2 - BUNDESARBEITSGERICHT 5 AZR 7 40 /14 9 Sa 25 4 /14 Landesarbeitsgericht München Im Namen des Volkes! Verkündet am 16. Dezember 2015 URTEIL Radtke, Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle In Sachen Kläger in , Berufungskläger in und Revisionskläger in , pp. Beklagte, Berufungsbeklagte und R evisionsbeklagte, hat der Fünfte Senat des Bundesarbeitsgerichts aufgrund der mündlichen Ve r- handlung vom 16. Dezember 2015 durch den Richter am Bu ndesarbeitsgericht Dr. Biebl als Vorsitzenden, die Richterinnen am Bundesarbeitsgericht Weber und Dr. Volk sowie die ehrenamtlichen Richter Zoller und Jungbluth für Recht erkannt: - 2 - 5 AZR 7 40 /14 ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR740.14.0 - 3 - 1. Die Revision de r Klägerin gegen das Urteil des La n- desarbeitsgerichts Münc hen vom 7. Oktober 2014 - 9 Sa 25 4 /14 - wird zurückgewiesen. 2. D ie Kläger in hat die Kosten der Revision zu tragen. Von Rechts wegen! Tatbestand Die Parteien streiten über die Höhe des Entgelts im Transferarbeitsve r- hältnis (Transferentgelt) sowie über Abrechn ung und Freistellung . D ie Kläger in war bis zum 31. August 2012 bei der N S N GmbH & Co. KG (im Folgenden NSN) in deren Betrieb Region S b e schäftigt. Die beklagte N S N T g mbH (NSN TG ) ist eine von NSN fina n zierte Transfe r gesel l schaft, zu der d ie Kläger in seit dem 1. September 2012 in einem Tran s fera r beitsverhältnis stand . Die B e klagte b e rechnete für den Zei t raum der Bewi l ligung von Transfe r- kurzarbeite r geld das monatliche Tran s feren t ge lt d er Klägerin so, dass d ie Summe von Transferkur z arbeitergeld und Z u schuss dem Betrag en t sprach , den d ie Kläger in auf Basis des Referenzbru t t o entgelts (75 vH des 13,5 - fachen B e- trags des z u letzt bei NSN bezogenen Bru t tomonatsei n kommens div i diert durch zwö lf) nach Abzug von Steuern und Soz i alversich e rungsbeitr ä gen als Nettoen t- gelt erhalten hätte. Mit der Klage verlangt die Kläger in ein Brut totransferentgelt in Höhe des Referenzbruttoentgelts. Hiervon dürfe das bezogene Transferkurzarbeitergeld in Abzug gebracht werden. W egen ihres vertragswidrigen Verhaltens sei die Beklagte verpflichtet, sie von den Nachteilen freizustellen, die ih r durch die u n- zutreffende Berechnung und Zahlung der Vergütung entstünden. D ie Kläger in hat, soweit für die Revision von Bedeutung, zuletzt sin n- gemäß beantragt, die Beklagte zur Zahlung des von ih r errechneten Differen z- 1 2 3 4 - 3 - 5 AZR 7 40 /14 ECLI:DE:BAG:2015:161215.U.5AZR740.14.0 betrags, Erteilung entsprechender Abrechnungen und Freistellung von Nachte i- len zu verurteilen . Im Ergebnis habe n die Vorinstanzen die Klage abgewiesen. Mit der vom Landesarbeitsgericht zugelassenen Revision verfolgt d ie Klägerin ihre Kl a- geforderungen weiter. Entscheidungsgründe Die Revision de r Klägerin ist unbegründet. I. D ie Kläger in hat keinen Anspruch auf Aufstockung des Transferkurza r- beitergeld e s auf das monatliche Referenzbruttoentgelt. Dies hat der Senat in seinem am heutigen Tag ergangenen Urteil in einem Parallelverfahren ( - 5 AZR 567/14 - Rn. 10 ff. ) entschieden, auf dessen Begründung verwiesen wird. II. D ie Kläger in hat keinen Anspruch auf Erteilung weiterer Lohnabrec h- nungen. Abrechnungen über geleistete Zahlungen hat die Beklagte erteilt. E i- 108 Abs. 1 GewO nicht. III. Da die Beklagte die Zahlungsansprüche de r Klägerin zutreffend b e- rechnet hat, stehen ih r die erhobenen Freistellungsansprüche nicht zu. Auch insoweit wird zur Begründung auf die vorgenannte Senatsentscheidung vom heutigen Tag ( - 5 AZR 567/14 - Rn. 37 ff. ) verwiesen. IV . Die Kostenentscheidung folgt aus § 97 Abs. 1 ZPO. Biebl Weber Volk Zoller Jungbluth 5 6 7 8 9 10
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