5 StR 52/01 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS vom 15. März 2001 in der Strafsache gegen wegen versuchter schwerer Brandstiftung - 2 - Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 15. März 2001 beschlossen: Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landg e - richts Hamburg vom 6. Oktober 2000 wird nach § 349 Abs. 2 StPO als unbegründet verworfen. Von der Auferlegung von Kosten und Auslagen wird abg e - sehen. Der Senat merkt an: Der von der Revision gesehene Widerspruch besteht nicht. Die Feststellung, daß der Angeklagte und sein Mittäter die aus den Flaschen ragenden, mit Brennspiritus getränkten Papiertücher entzündeten (UA S. 10), beschreibt umgangssprachlich den physikalischen Vorgang, daß die Täter den aus den Papiertüchern ausgetretenen verdampften Brennsp i - ritus entzündeten ebenso wie mit der Entzündung einer Kerze gemeint ist, daß deren verdampfte Substanz in Brand gesetzt wird. Ein solcher Brand allein des Gases, auf den der Generalbundesanwalt in seiner Antragsschrift vom 15. Februar 2001 zutreffend hinweist, ist für eine kurze Zeit ohne eine Verursachung von Brandspuren auf dem wie ein Kerzendocht wirkenden Papier möglich. Hier war die Brandzeit möglicherweise ganz besonders kurz, - 3 - weil der Angeklagte den Brandsatz sofort nach dem Entzünden gegen das Haus warf und das Feuer möglicherweise ... bereits während der Flugphase erlosch (UA S. 11). Harms Häger Tepperwien Raum Brause
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