ECLI:DE:BGH:2019:050219B5STR542.18.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 5 StR 542/18 vom 5. Februar 201 9 in der Strafsache gegen wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge - 2 - Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbunde s- anwalts und nach An hörung des Beschwerdeführers am 5. Februar 2019 g e- mäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen : Die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landg e- richts Hamburg vom 27. April 2018 wird als unbegründet ve r- worfen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Rev is i- onsrechtfertigung keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Ang e- klagten ergeben hat. Der Beschwerdeführer hat die Kosten des Rechtsmittels zu tr a- gen. Der Senat bemerkt ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts: Die Rüge, das Landgericht habe r echtsfehlerhaft Telefonate aus der Überw a- e- fons verwertet, ist schon deshalb unzulässig (§ 344 Abs. 2 Satz 2 StPO), weil der Beschwerdeführer weder den Beschluss über die Anordnung noch über die Verlängerung der Telekommunikationsüberwachung nach § 100a StPO mitg e- teilt hat (st. Rspr., vgl. nur BGH, Urteil vom 21. Juli 1994 1 StR 83/94, BGHR StPO § 344 Abs. 2 Satz 2 Telefonüberwachung 1; Beschluss vom 24. Oktober 2006 3 StR 370/06 , N StZ 2007, 117). Sander Schneider Berger Eschelbach Köhler
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