ECLI:DE:BGH:2017:090817B5S TR75.17.0 BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS 5 StR 75/17 vom 9. August 2017 in der Strafsache gegen 1. 2. wegen Raubes u.a. - 2 - Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag des Generalbunde s- anwalts und nach Anhörung der Beschwerdeführer am 9. August 2017 gemäß § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revisionen der Angeklagten gegen das Urteil des Landg e- richts Berlin vom 21. März 2016 werden als unbegründet verwo r- fen, da die Nachprüfung des Urteils auf Grund der Revision s- rechtfertigungen keinen Rechtsfehle r zum Nachteil der Ang e- kla g ten ergeben hat. Jeder Beschwerdeführer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. Zu der Verfahrensrüge des Angeklagten S . bemerkt der Senat ergänzend zur Antragsschrift des Generalbundesanwalts: Das weitere Vorbringe n der Revision, die Strafanzeige des Großvaters des A n- geklagten habe nicht den im Urteil wiedergegebenen Inhalt, belegt allenfalls einen Widerspruch zwischen dem Inhalt des Urteils und den Akten. Wie der Bundesgerichtshof wiederholt entschieden hat, ist ei n solcher Widerspruch, wenn er sich nicht aus den Urteilsgründen selbst ergibt, für sich allein regelm ä- ßig revisionsrechtlich unerheblich, da er auf die unzulässige Rüge der Akte n- widrigkeit der Urteilsgründe hinausläuft (BGH, Urteile vom 2. Juni 1992 1 StR 182/92, NStZ 1992, 506, und vom 13. September 2006 2 StR 268/06, BGHR StPO § 261 Inbegriff der Verhandlung 45; Beschluss vom 24. Nove m- ber 2000 2 StR 361/00, NStZ - RR 2001, 262). Ein in der Rechtsprechung des - 3 - Bundesgerichtshofs anerkannter Ausnahmefa ll liegt hier nicht vor, da der von der Revision vorgetragene Akteninhalt nicht durch Urkundenbeweis eingeführt wurde (vgl. BGH, Beschlüsse vom 3. September 1997 5 StR 237/97, BGHSt 43 , 212, 213 f., und vom 7. Juni 1979 4 StR 441/78, BGHSt 29, 18, 21). Mutzbauer Schneider König Berger Mosbacher
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