B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung I
A-1274/2014
U r t e i l v o m 1 3 . M ä r z 2 0 1 4
Besetzung
Richter Markus Metz (Vorsitz),
Richter Daniel Riedo, Richter Pascal Mollard,
Gerichtsschreiberin Susanne Raas.
Parteien
X._______ AG, …,
vertreten durch VAT Consulting AG,
…,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Hauptabteilung Mehrwertsteuer,
Schwarztorstrasse 50, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Kostenentscheid.
A-1274/2014
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht am 9. Juli 2013 im Verfahren
A-4819/2012 die Beschwerde der X._______ AG (Beschwerdeführerin)
gegen einen Einspracheentscheid der Eidgenössischen Steuerverwaltung
(ESTV) vom 30. Juli 2012 gutgeheissen hat, soweit es darauf eintrat, und
den genannten Einspracheentscheid aufhob, entsprechend der Be-
schwerdeführerin Verfahrenskosten im Umfang von Fr. 500.-- auferlegte
und ihr eine Parteienschädigung in Höhe von Fr. 10'500.-- zusprach,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 3. März 2014 (Verfahren
2C_814/2013) das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Juli
2013 aufgehoben und die Sache zur Regelung der Kosten- und Entschä-
digungsfolgen für das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht an dieses
zurückgewiesen hat,
dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil die Beschwerdeführerin für
das genannte Verfahren A-4819/2012 vor dem Bundesverwaltungsgericht
als vollständig unterliegende Partei zu gelten hat,
dass demnach die Kosten des Verfahrens A-4819/2012 der Beschwerde-
führerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom
20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR
172.021]),
dass die Kosten des Verfahrens A-4819/2012 auf Fr. 7'500.-- festzusetzen
sind; dass der einbezahlte Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfah-
renskosten zu verwenden ist,
dass – dem neuen Ausgang gemäss – im Verfahren A-4819/2012 keine
Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7
Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]
e contrario),
dass nunmehr für das vorliegende Verfahren gestützt auf Art. 6 Bst. b
VGKE infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts
keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind,
dass für das vorliegende Verfahren auch keine Parteientschädigungen
auszurichten sind, da den Parteien kein Aufwand entstanden ist (Art. 64
Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 4 VGKE).
A-1274/2014
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Kosten des Verfahrens A-4819/2012 werden auf Fr. 7'500.-- festge-
setzt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Der einbezahlte Kostenvor-
schuss wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet.
2.
Im Verfahren A-4819/2012 wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Für das vorliegende Verfahren werden weder Kosten auferlegt noch wird
eine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Gerichtsurkunde)
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Markus Metz Susanne Raas
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift
ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Be-
gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten.
Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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