B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung I
A-1419/2017
Ur t e i l vom 9 . M ä r z 2 0 1 7
Besetzung
Richter Michael Beusch (Vorsitz),
Richter Daniel Riedo, Richter Pascal Mollard,
Gerichtsschreiberin Susanne Raas.
Parteien
A._______,
vertreten durch
lic. iur. Stefan Oesterhelt, LL.M.,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidg. Steuerverwaltung ESTV,
Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI,
Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Neuverlegung der Verfahrenskosten und Parteientschädi-
gung.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Eidgenössische Steuerverwaltung (nachfolgend: ESTV) am
15. Oktober 2014 eine Schlussverfügung gegenüber der A._______ erlas-
sen hat, wonach die ESTV der französischen Direction Générale des Fi-
nances Publiques (nachfolgend: DGFP) Amtshilfe betreffend die
A._______ leistet und die von der DGFP gestellten Fragen gemäss Dispo-
sitiv der Schlussverfügung beantwortet und die dort genannten Informatio-
nen übermittelt,
dass das Bundesverwaltungsgericht eine von der A._______ (nachfolgend:
Beschwerdeführerin) gegen diese Schlussverfügung erhobene Be-
schwerde mit Urteil A-6676/2014 vom 19. April 2016 teilweise gutgeheis-
sen hat; dass das Gericht dabei die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.-- im
Umfang von Fr. 1'250.-- der Beschwerdeführerin auferlegt und die Vor-
instanz zur Bezahlung einer reduzierten Parteientschädigung in der Höhe
von insgesamt Fr. 1‘875.-- an die Beschwerdeführerin verpflichtet hat,
dass die ESTV das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. April
2016 beim Bundesgericht angefochten und beantragt hat, das Urteil sei
aufzuheben und ihre Schlussverfügung vom 15. Oktober 2014 zu bestäti-
gen; dass die Beschwerdeführerin das genannte Urteil ebenfalls angefoch-
ten und beantragt hat, das Urteil sei teilweise aufzuheben,
dass das Bundesgericht die Beschwerde der ESTV mit Urteil
2C_411/2015, 2C_412/2016, 2C_413/2016, 2C_414/2016, 2C_415/2016,
2C_416/2016, 2C_417/2016, 2C_418/2016 vom 13. Februar 2017 gutge-
heissen, das angefochtene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aufge-
hoben und die Schlussverfügung der ESTV vom 15. Oktober 2014 bestä-
tigt hat; dass das Bundesgericht mit demselben Urteil die Beschwerde der
Beschwerdeführerin abgewiesen hat,
dass die Beschwerdeführerin demzufolge im Verfahren A-6676/2014 als
vollumfänglich unterliegend zu gelten hat und ihr daher die nach wie vor
auf Fr. 2'500.-- festzusetzenden Verfahrenskosten aufzuerlegen sind
(Art. 63 Abs. 1 VwVG); dass der von der Beschwerdeführerin einbezahlte
Kostenvorschuss zu Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden ist,
dass für das Verfahren A-6676/2014 keine Parteientschädigung zuzuspre-
chen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario, Art. 7 Abs. 1 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario und Art. 7 Abs. 3
VGKE);
A-1419/2017
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dass für den vorliegenden Kostenentscheid weder Kosten aufzuerlegen
sind noch eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 6 Bst. b
VGKE und Art. 7 Abs. 3 VGKE; Urteil des BVGer A-1502/2016 vom 5. April
2016).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Kosten des Verfahrens A-6676/2014 werden auf Fr. 2'500.-- festgesetzt
und der Beschwerdeführerin auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss
von Fr. 2'500.-- wird zur Bezahlung dieser Kosten verwendet.
2.
Im Verfahren A-6676/2014 wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Für das vorliegende Verfahren werden weder Kosten auferlegt noch Par-
teientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Gerichtsurkunde)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Beusch Susanne Raas
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in
Steuersachen kann innert 10 Tagen nach Eröffnung nur dann beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-
cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen
besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt
(Art. 82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG).
In der Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung
erfüllt ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amtssprache abzufassen
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, bei-
zulegen (Art. 42 BGG).
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