B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung I
A-1502/2016
Ur t e i l vom 5 . Ap r i l 2 0 1 6
Besetzung
Richter Daniel Riedo (Vorsitz),
Richterin Salome Zimmermann, Richter Pascal Mollard,
Gerichtsschreiber Beat König.
Parteien
1. A._______,
2. B._______,
3. C._______ AG,
alle vertreten durch Katia Berchier, Rechtsanwältin,
Beschwerdeführende,
gegen
Eidg. Steuerverwaltung ESTV,
Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI,
Vorinstanz.
Gegenstand
Kostenentscheid.
A-1502/2016
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Eidgenössische Steuerverwaltung (nachfolgend: ESTV) am
27. Oktober 2014 eine Schlussverfügung gegenüber A._______,
B._______ und die C._______ AG erlassen hat, wonach die ESTV der
französischen Direction Générale des Finances Publiques Amtshilfe betref-
fend A._______ und betreffend B._______ leistet und die in Dispositiv-
Ziff. 3 der Schlussverfügung genannten Informationen übermittelt;
dass das Bundesverwaltungsgericht eine von A._______, B._______ und
der C._______ AG gegen diese Schlussverfügung erhobene Be-
schwerde mit Urteil A-6989/2014 vom 27. November 2014 teilweise gutge-
heissen hat; dass das Gericht dabei die Verfahrenskosten von
Fr. 6'000.- im Umfang von Fr. 4'000.- den Beschwerdeführenden auferlegt
und die Vorinstanz zur Bezahlung einer reduzierten Parteientschädigung
in der Höhe von insgesamt Fr. 3'000.- an die Beschwerdeführenden ver-
pflichtet hat;
dass die ESTV das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Novem-
ber 2014 beim Bundesgericht angefochten und beantragt hat, das Urteil
sei aufzuheben, soweit damit die Schlussverfügung vom 27. Oktober 2014
nicht bestätigt worden sei;
dass das Bundesgericht die Beschwerde der ESTV mit Urteil 2C_216/2015
vom 8. November 2015 gutgeheissen, das angefochtene Urteil des Bun-
desverwaltungsgerichts aufgehoben und die Schlussverfügung der ESTV
vom 27. Oktober 2014 bestätigt hat;
dass A._______, B._______ und die C._______ AG (nachfolgend: Be-
schwerdeführende) demzufolge im Verfahren A-6989/2014 vollumfänglich
unterliegen und ihnen daher die nach wie vor auf Fr. 6'000.- festzusetzen-
den Verfahrenskosten aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG); dass die-
sem Betrag der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 4'000.- angerechnet
wird und die Beschwerdeführenden den Restbetrag von Fr. 2'000.- innert
30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zu bezahlen haben;
dass für das Verfahren A-6989/2014 keine Parteientschädigung zuzuspre-
chen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario, Art. 7 Abs. 1 des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario und Art. 7 Abs. 3
VGKE);
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dass für den vorliegenden Kostenentscheid weder Kosten aufzuerlegen
sind noch eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (vgl. Art. 6 Bst. b
VGKE und Art. 7 Abs. 3 VGKE; Urteil des BVGer A-6565/2015 vom 9. No-
vember 2015).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Kosten des Verfahrens A-6989/2014 werden auf Fr. 6'000.- festgesetzt
und den Beschwerdeführenden auferlegt. Der einbezahlte Kostenvor-
schuss von Fr. 4'000.- wird diesem Betrag angerechnet. Den Restbetrag
von Fr. 2'000.- haben die Beschwerdeführenden innert 30 Tagen nach Ein-
tritt der Rechtskraft dieses Urteils zu bezahlen. Die Zustellung des Einzah-
lungsscheins erfolgt mit separater Post.
2.
Im Verfahren A-6989/2014 wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Für das vorliegende Verfahren werden weder Kosten auferlegt noch Par-
teientschädigungen zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde);
– die Vorinstanz (Ref.-Nr. […]; Gerichtsurkunde).
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Daniel Riedo Beat König
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in
Steuersachen kann innert 10 Tagen nach Eröffnung nur dann beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-
cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen
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besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt
(Art. 82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG).
In der Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung
erfüllt ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amtssprache abzufassen
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen
(Art. 42 BGG).
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