B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung I
A-436/2014
U r t e i l v o m 1 7 . A p r i l 2 0 1 4
Besetzung
Richter Daniel Riedo (Vorsitz),
Richter Pascal Mollard,
Richterin Salome Zimmermann,
Gerichtsschreiber Marc Winiger.
Parteien
A._______, …,
vertreten durch Rechtsanwalt Willy Bolliger, …,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberzolldirektion (OZD),
Hauptabteilung Recht und Abgaben,
Monbijoustrasse 40, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Kostenentscheid.
A-436/2014
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht am 24. Januar 2013 (Verfahren
A-566/2012) die Beschwerde von A._______ (Beschwerdeführer) gegen
den Beschwerdeentscheid der Oberzolldirektion (OZD) vom
15. Dezember 2011 abgewiesen und ihm die Verfahrenskosten von
Fr. 14'000.-- auferlegt hat,
dass das Bundesgericht die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit Urteil vom
24. Januar 2014 (Verfahren 2C_201/2013) teilweise gutgeheissen, das
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Januar 2013 bezüglich der
Einfuhr vom 7. März 2005 sowie der Mehrwertsteuer aufgehoben und die
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Übrigen abge-
wiesen hat,
dass das Bundesgericht die Sache zu neuer Entscheidung im Sinne der
Erwägungen an die OZD sowie zur Neuverlegung der Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen des Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht an
dieses zurückgewiesen hat,
dass im Lichte des bundesgerichtlichen Urteils der Beschwerdeführer im
Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nur teilweise unterlegen ist
und ihm daher die Kosten des betreffenden Verfahrens von Fr. 14'000.--
analog dem bundesgerichtlichen Verfahren lediglich im Umfang von 90%,
ausmachend Fr. 12'600.--, aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),
dass dieser Betrag dem vom Beschwerdeführer im bundesverwaltungs-
gerichtlichen Verfahren einbezahlten Kostenvorschuss von Fr. 14'000.--
zu entnehmen ist; dass ihm der Restbetrag von Fr. 1'400.-- zurückzuer-
statten ist,
dass der OZD als Bundesbehörde, obschon dem neuen Ausgang gemäss
im fraglichen Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ebenfalls
teilweise unterliegend, für selbiges Verfahren keine Kosten aufzuerlegen
sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG),
dass die OZD im teilweise aufgehobenen Urteil des Bundesverwaltungs-
gerichts vom 24. Januar 2013 nicht verpflichtet worden ist, dem Be-
schwerdeführer eine Parteientschädigung zu bezahlen; dass die Frage
nach der Zusprechung einer Parteientschädigung an den Beschwerde-
führer im entsprechenden Verfahren daher – dem neuen Ausgang ge-
mäss – zu überprüfen ist,
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Seite 3
dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei
von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-
sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zuspricht (Art. 64
Abs. 1 VwVG); dass, obsiegt die Partei – wie vorliegend der Beschwerde-
führer – nur teilweise, die Parteientschädigung entsprechend zu kürzen
ist (Art. 7 Abs. 2 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]),
dass die OZD demnach zu verpflichten ist, dem (bereits) im seinerzeiti-
gen Verfahren A-566/2012 anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer für
selbiges Verfahren eine (reduzierte) Parteientschädigung von ermes-
sensweise Fr. 2'000.-- (inkl. MWST) zu bezahlen,
dass aufgrund des geringen Aufwands für das vorliegende Verfahren auf
die Auferlegung von Verfahrenskosten zu verzichten ist (vgl. Art. 6 Bst. b
VGKE),
dass für das vorliegende Verfahren auch keine Parteientschädigungen
zuzusprechen sind, da den Parteien ebenfalls kein massgeblicher Auf-
wand entstanden ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 4 VGKE).
Das Dispositiv befindet sich auf der nächsten Seite.
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Kosten im Verfahren A-566/2012 von Fr. 14'000.-- werden dem Be-
schwerdeführer im Umfang von Fr. 12'600.-- auferlegt. Dieser Betrag wird
dem im genannten Verfahren vom Beschwerdeführer einbezahlten Kos-
tenvorschuss von Fr. 14'000.-- entnommen. Der Restbetrag von
Fr. 1'400.-- wird ihm zurückerstattet.
2.
Die OZD wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer im Verfahren
A-566/2012 eine Parteientschädigung von Fr. 2'000.-- zu bezahlen.
3.
Für das vorliegende Verfahren werden weder Kosten auferlegt noch wird
eine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Gerichtsurkunde)
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Daniel Riedo Marc Winiger
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift
ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Be-
gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten.
Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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