B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung I
A-4703/2013
U r t e i l v o m 4 . S e p t e m b e r 2 0 1 3
Besetzung
Richter Daniel Riedo (Vorsitz),
Richter Michael Beusch,
Richterin Marie-Chantal May Canellas,
Gerichtsschreiber Marc Winiger.
Parteien
A._______ AG, …,
vertreten durch …,
Beschwerdeführerin,
gegen
Oberzolldirektion (OZD),
Abteilung LSVA,
Monbijoustrasse 91, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Kostenentscheid.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil A-276/2012 vom
22. Oktober 2012 die Beschwerde der A._______ AG (Beschwerdeführe-
rin) gutgeheissen hat,
dass im obgenannten Urteil die Verfahrenskosten auf die Gerichtskasse
genommen wurden; dass entsprechend angeordnet wurde, der von der
Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von
Fr. 3'000.-- sei ihr nach Eintritt der Rechtskraft des genannten Urteils zu-
rückzuerstatten,
dass die Vorinstanz verpflichtet wurde, der Beschwerdeführerin eine Par-
teientschädigung von Fr. 25'000.-- zu bezahlen,
dass das Bundesgericht mit Urteil 2C_1162/2012 vom 8. August 2013 die
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der Oberzolldirekti-
on (Beschwerdegegnerin) gutgeheissen und das Urteil des Bundesver-
waltungsgerichts vom 22. Oktober 2012 aufgehoben hat,
dass das Bundesgericht in seinem Urteil die Sache zur Neuverlegung der
Kosten- und Entschädigungsfolgen des (vorinstanzlichen) Verfahrens vor
dem Bundesverwaltungsgericht an dieses Gericht zurückgewiesen hat,
dass die Beschwerdeführerin im Lichte des bundesgerichtlichen Urteils
als vollständig unterliegende Partei im Verfahren A-276/2012 vor dem
Bundesverwaltungsgericht zu betrachten ist; dass demnach die Kosten
des Verfahrens A-276/2012 der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind
(Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]),
dass die Kosten des Verfahrens A-276/2012 auf Fr. 10'000.-- festzusetzen
und mit dem von der Beschwerdeführerin im selbigen Verfahren geleiste-
ten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu verrechnen sind; dass die Be-
schwerdeführerin den Restbetrag von Fr. 7'000.-- innert 30 Tagen nach
Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichts-
kasse zu überweisen hat,
dass – dem neuen Ausgang gemäss – im Verfahren A-276/2012 keine
Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e
contrario),
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dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Verfahrenskosten auf-
zuerlegen sind (Art. 6 Bst. b VGKE) und keine Parteientschädigung zuzu-
sprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE e contrario).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Kosten des Verfahrens A-276/2012 werden auf Fr. 10'000.-- festge-
setzt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie werden mit dem von die-
ser im selbigen Verfahren geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.--
verrechnet. Den Restbetrag von Fr. 7'000.-- hat die Beschwerdeführerin
innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zustellung des Einzah-
lungsscheins erfolgt mit separater Post.
2.
Im Verfahren A-276/2012 wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
3.
Für das vorliegende Verfahren werden weder Kosten auferlegt noch wird
eine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
Daniel Riedo Marc Winiger
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift
ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Be-
gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten.
Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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