Bundesve rwa l t ungsge r i ch t
T r i buna l adm in i s t r a t i f f édé ra l
T r i buna l e ammin i s t r a t i vo f ede ra l e
T r i buna l adm in i s t r a t i v f ede ra l
Abteilung I
A578/2012
U r t e i l v om 1 3 . F e b r u a r 2 0 1 2
Besetzung Richter Lorenz Kneubühler (Vorsitz),
Richterin Marianne Ryter Sauvant, Richter Alain Chablais,
Gerichtsschreiberin Michelle Eichenberger.
Parteien Farnair Switzerland AG,
vertreten durch Rechtsanwalt Silvio Vassalli, c/o
Farnair Switzerland AG, Baslerstrasse 101, Postfach 612,
4123 Allschwil,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand Kostenauferlegung.
A578/2012
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesverwaltungsgericht am 29. September 2010 im
Verfahren A4038/2009 die Beschwerde der Farnair Switzerland AG
(Beschwerdeführerin) gegen die Verfügung des Bundesamt für
Zivilluftfahrt BAZL (Vorinstanz) vom 3. Juni 2009 – soweit darauf
eingetreten wurde – im Sinne der Erwägungen gutgeheissen und
festgestellt hat, dass Michel Lebrun Postholder innerhalb der
Betriebsorganisation der Beschwerdeführerin ist, entsprechend keine
Verfahrenskosten erhoben und dem Beschwerdeführer eine
Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen hat,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 13. Januar 2012 (Verfahren
2C_842/2010) eine dagegen erhobene Beschwerde gutgeheissen, das
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 29. September 2010
aufgehoben und dieses angewiesen hat, über die Kosten und
Entschädigung für sein Verfahren neu zu befinden,
dass das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren entsprechend wieder
aufgenommen hat und unter der Geschäftsnummer A578/2012
weiterführt,
dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil die Beschwerdeführerin die
vollständig unterliegende Partei ist, die nach Art. 63 Abs. 1 des
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) die Verfahrenskosten zu
übernehmen hat, welche gemäss Art. 4 des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem
Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 1'500.
festgesetzt und mit dem Kostenvorschuss der Beschwerdeführerin in
gleicher Höhe verrechnet werden,
dass für das vorliegende Verfahren gestützt auf Art. 6 Bst. b VGKE
infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts der
Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auferlegt werden,
dass bei diesem Verfahrensausgang weder für das Verfahren
A4038/2009 noch für das vorliegende Verfahren eine
Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin ausgerichtet wird (Art. 64
Abs. 1 VwVG und Art. 7 VGKE e contrario).
A578/2012
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Verfahrenskosten im Verfahren A4038/2009 vor dem
Bundesverwaltungsgericht von Fr. 1'500. werden der
Beschwerdeführerin auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten
Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet.
2.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:
Lorenz Kneubühler Michelle Eichenberger
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlichrechtlichen
Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
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