B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung I
A-6051/2019
Ur t e i l vom 1 7 . D e z embe r 2 0 1 9
Besetzung
Einzelrichter Michael Beusch,
Gerichtsschreiberin Monique Schnell Luchsinger.
Parteien
A._______ GmbH,
Beschwerdeführerin,
gegen
Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Rechtsdienst,
Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,
Vorinstanz.
Gegenstand
BVG, Zwangsanschluss, Wiedererwägung.
A-6051/2019
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Auffangeinrich-
tung) mit Verfügung vom 4. November 2019 ihre Verfügung vom 16. Mai
2019 betreffend Zwangsanschluss wiedererwägungsweise aufgehoben
und der A._______ GmbH die Kosten für die Wiedererwägungsverfügung
in der Höhe von Fr. 450.- und die Kosten für das frühere Verfahren in der
Höhe von Fr. 825.- auferlegt hat,
dass die A._______ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) unter Be-
zugnahme auf die Verfügung vom 4. November 2019 mit Schreiben vom
10. November 2019 an die Auffangeinrichtung gelangt ist,
dass die Auffangeinrichtung am 15. November 2019 das Schreiben der Be-
schwerdeführerin vom 10. November 2019 unter Hinweis auf Art. 8 Abs. 1
VwVG i.V.m. Art. 21 Abs. 2 VwVG an das Bundesverwaltungsgericht wei-
tergeleitet hat,
dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme
nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Zwangsanschlusses an
die Auffangeinrichtung und dessen Kostenfolgen vor Bundesverwaltungs-
gericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 20. November
2019 aufgefordert worden ist, bis zum 25. November 2019 schriftlich zu
erklären, ob sie mit ihrer Eingabe vom 10. November 2019 an die Auf-
fangeinrichtung eine Beschwerde gegen deren Verfügung vom 4. Novem-
ber 2019 an das Bundesverwaltungsgericht erheben will, ansonsten auf
das Rechtsmittel nicht eingetreten werde,
dass die Beschwerdeführerin mit gleicher Zwischenverfügung aufgefordert
worden ist, bis zum 11. Dezember 2019 einen Kostenvorschuss in der
Höhe von Fr. 800.- zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen,
dass die Beschwerdeführerin innert der angesetzten Fristen sich weder hat
vernehmen lassen noch einen Kostenvorschuss geleistet hat,
A-6051/2019
Seite 3
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass es sich unter den vorliegenden Umständen rechtfertigt, keine Verfah-
renskosten zu erheben (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar
2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2]).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)
Die Rechtsmittelbelehrung befindet sich auf der nächsten Seite.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Michael Beusch Monique Schnell Luchsinger
A-6051/2019
Seite 4
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten
Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der
Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder
konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die
Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: