Abtei lung I
A-7818/2009
{T 0/2}
U r t e i l v o m 8 . F e b r u a r 2 0 1 0
Einzelrichter Michael Beusch,
Gerichtsschreiber Keita Mutombo.
A._______, ...,
vertreten durch X._______ AG, ...,
Beschwerdeführer,
gegen
Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
..., Eigerstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Amtshilfe.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Besetzung
Parteien
Gegenstand
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) mit Schlussver-
fügung vom 17. November 2009 entschied, dem [zuständigen
ausländischen Amt], betreffend A._______, ..., Amtshilfe zu leisten,
dass A._______ (Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 16. Dezember
2009 gegen die vorerwähnte Schlussverfügung der ESTV beim
Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob,
dass das Bundesverwaltungsgericht zuständig ist zur Beurteilung von
Beschwerden gegen Schlussverfügungen der ESTV betreffend die
Amtshilfe gestützt auf Art. ... des Abkommens vom ... (... i.V.m. Art. 31 -
33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG,
SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968
über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]); dass sich das
Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt (Art. 37 VGG),
dass nach Art. 11 Abs. 2 VwVG die Behörde die (behauptete) Vertre-
terin auffordern kann, sich durch schriftliche Vollmacht auszuweisen,
dass im vorliegenden Fall die eingereichte Anwaltsvollmacht durch
B._______ unterzeichnet ist, welcher seinerseits lediglich gegenüber
der Y._______ AG eine Generalvollmacht des Beschwerdeführers
besitzt,
dass das Bundesverwaltungsgericht die eingangs erwähnte (behaup-
tete) Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers deshalb mit Verfügung
vom 7. Januar 2010 aufgefordert hat, bis zum 28. Januar 2010 eine
rechtsgenügende Vollmacht ihres Mandanten einzureichen (Art. 11
VwVG), ansonsten aufgrund der Akten entschieden werde, was Nicht-
eintreten zur Folge haben könne,
dass gemäss den Zustellinformationen der Schweizerischen Post
("Track and Trace") die Sendung des Bundesverwaltungsgerichts der
(behaupteten) Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers am 8. Januar
2010 durch das Kurierzentrum ... zugestellt wurde,
dass die (behauptete) Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers sich
innert der gesetzten Frist zur Frage der rechtmässigen Bevollmächti-
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gung nicht hat vernehmen lassen und namentlich die verlangte Voll-
macht nicht eingereicht hat,
dass damit von einer vollmachtlosen Vertretung auszugehen ist und
dergestalt die von der behaupteten Vertreterin vorgenommenen Hand-
lungen beim behaupteterweise Vertretenen keine Rechtswirkungen zu
entfalten vermögen (vgl. RES NYFFENEGGER, in: Auer/Müller/Schindler
[Hrsg.], VwVG, Zürich/St. Gallen 2008, Art. 11 N 21, auch zum Fol-
genden),
dass angesichts des fehlenden Auftritts in eigenem Namen die vorge-
nommenen Handlungen auch bei der behaupteten Vertreterin keine
Rechtswirkungen zu erzeugen vermögen und auf ihre Eingabe schon
deshalb nicht einzutreten ist,
dass die behauptete Vertreterin im Übrigen auch durch den angefoch-
tenen Entscheid vom 17. November 2009 in keiner Weise persönlich
beschwert ist und auf eine in eigenem Namen eingereichte Be-
schwerde mangels Rechtsschutzinteresses (Art. 48 Abs. 1 VwVG)
nicht eingetreten werden könnte,
dass dieses Nichteintreten im einzelrichterlichen Verfahren zu erfolgen
hat (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 500.-- der
als vollmachtlose Vertreterin Handelnden aufzuerlegen sind (Art. 63
Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]; VERA MARANTELLI-SONANINI/SAID HUBER, in: Wald-
mann/Weissenberger [Hrsg.], VwVG, Zürich etc. 2009, Art. 11 N 28),
dass dieser Entscheid nicht mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen
Angelegenheiten an das Bundesgericht weitergezogen werden kann
(Art. 83 Bst. h des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG,
SR 173.110]).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
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2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der X._______ AG
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vor-
liegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.
3.
Dieses Urteil geht an:
- die X._______ AG (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Michael Beusch Keita Mutombo
Versand:
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