BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwSt (B) 5/08 vom 16. Juni 2008 in dem anwaltsgerichtlichen Verfahren gegen wegen Verletzung anwaltlicher Pflichten - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat f374r Anwaltssachen, hat durch den Pr344sidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf, die Richter Dr. Ernemann, Dr. Schmidt-R344ntsch und Schaal sowie die Rechtsanw344lte Dr. W374llrich, Dr. Frey und Prof. Dr. Quaas am 16. Juni 2008 einstimmig beschlossen: Die sofortige Beschwerde des fr374heren Rechtsanwalts gegen die Kostenentscheidung im Beschluss des Anwaltsgerichts-hofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 6. Juli 2007 wird als unzul344ssig verworfen. Der Beschwerdef374hrer hat die Kosten seines Rechtsmittels zu tragen. Gr374nde: Das Rechtsmittel ist nicht statthaft. 1 Auf das anwaltsgerichtliche Verfahren sind, soweit die Bundesrechtsan-waltsordnung keine eigenen Regeln enth344lt, die Vorschriften der Strafprozess-ordnung entsprechend anzuwenden (247 116 Satz 2 BRAO). Nach 247 304 Abs. 4 Satz 2 Halbs. 1 StPO ist die Beschwerde gegen Beschl374sse des Oberlandesge-richts, die nicht im ersten Rechtszug erlassen worden sind, generell ausge-schlossen. Beschl374sse des Anwaltsgerichtshofs stehen insoweit Entscheidun-gen des Oberlandesgerichts gleich (BGHSt 37, 356, 357; BGH, Beschluss vom 10. Mai 1999 226 AnwSt (B) 15/98 -; st. Rspr.; vgl. auch Feuerich/Weyland, BRAO, 7. Aufl., 247 116 Rdn. 67). Die gegen die Kostenentscheidung des An-waltsgerichtshofs in dessen Beschluss vom 6. Juli 2007 gerichtete sofortige 2 - 3 - Beschwerde ist daher als unzul344ssig zu verwerfen (vgl. auch Feuerich/Weyland aaO 247 197 Rdn. 17). Tolksdorf Ernemann Schmidt-R344ntsch Schaal W374llrich Frey Quaas Vorinstanz: AGH Hamm, Entscheidung vom 06.04.2008 - (2) 6 EVY 6/07 -
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