BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwS t (R ) 1 1 /11 vom 16. Deze mber 20 1 1 in dem anwaltsgerichtlichen Verfahren gegen wegen Verletzung der anwaltlichen Berufspflichten - 2 - Der Bundesgerichtshof , Senat für Anwalt s sachen, hat auf Antrag des Genera l- bund esanwalts und nach Anhörung de r Beschwerdeführerin durch die Vorsi t- zende Richterin Dr. Kessal - Wulf, den Richter Prof. Dr. König, die Richterin Dr. Fetzer, die Rechtsanw ä lt e Dr. Wü l lrich und Prof. Dr. Stüer am 16. Dez ember 20 1 1 gemäß § 1 46 Abs. 3 Satz 1 BR AO i.V.m. § 349 Abs. 2 StPO beschlossen: Die Revision der Rechtsanwältin gegen das Urteil des 3. S e- nats des Bayerischen Anwaltsgerichtshofs vom 21. März 2011 wird als unbegründet verworfen. Die Rechtsanwä lt in hat die Kosten des Rechtsmittels zu tragen. 1 Ergänzend bemerkt der Senat: 2 1. Die Beanstandung der Verletzung des Öffentlichkeitsgrundsatzes (§ 338 Nr. 6 StPO) ist aus den in der Antragsschrift des Generalbundesanwalts bezeichneten Gründen jedenfalls unbegründet. 2. Entgegen dem Vortrag der Rev ision hat der Anwaltsgerichtshof die Zielrichtung der von der Rechtsanwältin gestellten Beweisanträge ersichtlich nicht verkannt. 3. Die im Strafverfahren gegen die Rechtsanwältin getroffenen Festste l- lungen tragen den in Rechtskraft erwachsenen Schuldspr uch (vgl. BGH, B e- schluss vom 2. Dezember 2008 - 3 StR 203/08, NStZ 2009, 692; zu den Anfo r- derungen bei einer Verurteilung wegen Volksverhetzung durch Verteidigerha n- deln s. auch BGH, Urteil vom 10. April 2002 - 5 StR 485/01, BGHSt 47, 278, 3 4 - 3 - 280 ff.). Am Eint ritt der Bindungswirku ng nach § 118 Abs. 3 Satz 1 BRAO b e- steht kein Zweifel. Kessal - Wulf König Fetzer Wüllrich Stüer Vorinstanzen: Anwaltsgericht München, Entscheidung vom 15.09.2009 - 1 AnwG 25/07 - AGH München, Entscheidung vom 21.03.2011 - BayAGH II - 27/09 -
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