BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwZ (B) 22/01 vom 4. März 2002 in dem Verfahren wegen Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat für Anwaltssachen, hat durch die Vorsitzende Richterin Dr. Deppert, die Richter Dr. Fischer, Basdorf und Dr. Ganter sowie die Rechtsanwälte Dr. Wüllrich, Dr. Frey und die Rechtsanwältin Dr. Hauger am 4. März 2002 beschlossen: Der Antragsteller hat die Kosten beider Rechtszüge zu tragen und der Antragsgegnerin die ihr entstandenen notwendigen außerg e - richtlichen Auslagen zu erstatten. Der Geschäftswert für das Beschwerdeverfahren wird auf 51.129,19 festgesetzt. - 3 - Grnde: I. Der Antragsteller ist seit 1982 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Mit Verfgung vom 16. Februar 2000 hat die Antragsgegnerin die Zulassung w e - gen Vermögensverfalls widerrufen. Den Antrag auf gerichtliche Entscheidung hat der Anwaltsgerichtshof zurckgewiesen. Hiergegen hat der Antragsteller sofortige Beschwerde eingelegt. Wegen zwischenzeitlichen Verzichts des Antragstellers auf die Rechte aus der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft haben beide Seiten die Sache fr erledigt erklrt. II. Hiernach war in entsprechender Anwendung von § 91 a ZPO, § 13 a FGG nur noch ber die Kosten des Verfahrens zu entscheiden. Es entspricht billigem Ermessen, dem Antragsteller die Kosten aufzuerlegen. Denn ohne die - 4 - beiderseitige Erledigungserklrung wre die sofortige Beschwerde des Antra g - stellers aus den in dem angefochtenen Beschluß zutreffend ausgefhrten Grnden zurckzuweisen gewesen. Deppert Fischer Basdorf Ganter Wllrich Frey Hauger
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