BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwZ (B) 38/07 vom 28. Mai 2008 in dem Verfahren wegen Widerrufs der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat f374r Anwaltssachen, hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter, die Richter Dr. Ernemann und Dr. Frellesen, die Richterin Roggenbuck, den Rechtsanwalt Dr. Wosgien, die Rechtsanw344ltin Kappelhoff sowie den Rechtsanwalt Dr. Martini am 28. Mai 2008 beschlossen: Die Selbstablehnung der Rechtsanw344ltin beim Bundesgerichtshof Dr. H. wird f374r begr374ndet erkl344rt. Gr374nde: Die nach der senatsinternen Gesch344ftsverteilung zur Mitwirkung an der Entscheidung 374ber die sofortige Beschwerde des Antragstellers berufene Rechtsanw344ltin beim Bundesgerichtshof Dr. H. hat mit Schreiben vom 1. April 2008 mitgeteilt, sie sehe sich au337er Stande, in dieser Sache mitzuwir-ken, da sie den Antragsteller vor f374nf Jahren in einem Rechtsbeschwerdever-fahren vor dem Bundesgerichtshof vertreten habe. 1 Die Beteiligten haben von der Anzeige der Rechtsanw344ltin Kenntnis er-halten. Der Antragsteller hat dazu Stellung genommen. 2 Auch im Verfahren der sofortigen Beschwerde nach 247 42 BRAO kann sich ein Richter - Berufsrichter oder anwaltlicher Beisitzer - der Aus374bung sei-nes Amtes wegen Befangenheit enthalten (247 40 Abs. 4 BRAO i.V.m. 247 6 Abs. 2 3 - 3 - FGG). Das Verfahren der Selbstablehnung richtet sich nach 247 48 i.V.m. 247 42 ZPO (BGHZ 46, 195; Feuerich/Weyland, BRAO, 7. Aufl., 247 40 Rdnr. 16). Daher hat der Senat dar374ber zu entscheiden, ob die von der Rechtsanw344ltin Dr. H. angezeigten Umst344nde die Besorgnis der Befangenheit begr374nden (247247 48, 42 Abs. 2 ZPO). Dies ist hier nach dem Inhalt der Selbstablehnung vom 1. April 2008 der Fall. Ganter Ernemann Frellesen Roggenbuck Wosgien Kappelhoff Martini Vorinstanz: AGH Stuttgart, Entscheidung vom 13.04.2007 - AGH 2/07 (II) -
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