BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwZ (B) 63/08 vom 20. April 2009 in dem Verfahren wegen Wiederzulassung zur Rechtsanwaltschaft - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat f374r Anwaltssachen, hat durch den Pr344sidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf, den Richter Dr. Frellesen, die Rich-terinnen Roggenbuck und Lohmann sowie die Rechtsanw344lte Prof. Dr. St374er, Dr. Martini und Prof. Dr. Quaas am 20. April 2009 beschlossen: Der Antragsteller hat die Kosten des erledigten Verfahrens zu tra-gen und der Antragsgegnerin die ihr im Beschwerdeverfahren ent-standenen notwendigen au337ergerichtlichen Auslagen zu erstatten. Der Gesch344ftswert f374r das Beschwerdeverfahren wird auf 50.000 200 festgesetzt. Gr374nde: Die Antragsgegnerin widerrief die Zulassung des Antragstellers zur Rechtsanwaltschaft mit Verf374gung vom 31. M344rz 2008 nach 247 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO wegen Verm366gensverfalls. Der Anwaltsgerichtshof hat den Antrag auf gerichtliche Entscheidung zur374ckgewiesen. Dagegen hat der Antragsteller so-fortige Beschwerde eingelegt. W344hrend des Beschwerdeverfahrens hat die An-tragsgegnerin ihre Widerrufsverf374gung mit Bescheid vom 26. Februar 2009 auf-gehoben, nachdem das Insolvenzverfahren 374ber das Verm366gen des Antragstel-lers, das zum Widerruf gef374hrt hatte, aufgehoben und dem Antragsteller die Restschuldbefreiung gem344337 247 291 Abs. 1 InsO angek374ndigt worden war. Dar-aufhin haben die Beteiligten die Hauptsache 374bereinstimmend f374r erledigt er-kl344rt. 1 - 3 - II. 2 Aufgrund der 374bereinstimmenden Erledigungserkl344rungen ist nur noch 374ber die Verfahrenskosten zu entscheiden (247 42 Abs. 6 BRAO i.V.m. 247 91a ZPO, 247 13a FGG). Es entspricht billigem Ermessen, dem Antragsteller die Kosten des erledigten Verfahrens aufzuerlegen und eine Erstattung der au337er-gerichtlichen Auslagen der Antragsgegnerin anzuordnen, weil die Vorausset-zungen f374r den Widerruf nach 247 14 Abs. 2 Nr. 7 BRAO, die zum Zeitpunkt des Erlasses der Widerrufsverf374gung vorgelegen hatten, erst im Laufe des Be-schwerdeverfahrens weggefallen sind und die Antragsgegnerin der neuen Sachlage unverz374glich durch Aufhebung der Widerrufsverf374gung Rechnung getragen hat (vgl. Senatsbeschl374sse vom 24. Januar 2008 - AnwZ (B) 15/07, 31. Januar 2008 - AnwZ (B) 59/05 und 11. Februar 2008 - AnwZ (B) 120/05). Tolksdorf Frellesen Roggenbuck Lohmann St374er Martini Quaas Vorinstanz: AGH Naumburg, Entscheidung vom 13.06.2008 - 1 AGH 7/08 -
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