BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwZ (B) 82/07 vom 25. Februar 2008 in dem Verfahren wegen Zwangsgeldfestsetzung - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat f374r Anwaltssachen, hat durch den Pr344sidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Tolksdorf, die Richter Dr. Ernemann und Dr. Schmidt-R344ntsch und die Richterin Roggenbuck sowie die Rechtsanw344lte Dr. Wosgien, Prof. Dr. Quaas und Dr. Martini ohne m374ndliche Verhandlung am 25. Februar 2008 beschlossen: Die sofortige Beschwerde gegen den Beschluss des 1. Senats des Anwaltsgerichtshofs des Landes Nordrhein-Westfalen vom 17. Juli 2007 wird auf Kosten der Antragstellerin verworfen. Der Gesch344ftswert des Beschwerdeverfahrens wird auf 1.000 200 festgesetzt. Gr374nde: 1. Gegen die Antragstellerin war ein Zwangsgeld festgesetzt worden. Ih-ren dagegen gerichteten Antrag auf gerichtliche Entscheidung hatte der An-waltsgerichtshof als unbegr374ndet zur374ckgewiesen. Dagegen richtete die An-tragstellerin ein als "au337erordentliches Rechtsmittel wegen greifbarer Geset-zeswidrigkeit" bezeichnetes Schreiben. Das hat der Anwaltsgerichtshof als An-h366rungsr374ge gewertet und als unbegr374ndet zur374ckgewiesen. 1 - 3 - 2. Die gegen diesen Beschluss gerichtete sofortige Beschwerde der An-tragstellerin ist nicht zul344ssig. 2 3 a) Im Verfahren 374ber einen Antrag auf gerichtliche Entscheidung gegen eine Zwangsgeldfestsetzung entscheidet der Anwaltsgerichtshof nach 247 57 Abs. 3 Satz 8 BRAO abschlie337end. Eine Verletzung des rechtlichen Geh366rs kann mit einer Anh366rungsr374ge nach 247 57 Abs. 3 Satz 5 BRAO, 247 33a StPO zur 334berpr374fung gestellt werden. Die Entscheidung 374ber die Anh366rungsr374ge ist - wie die zur 334berpr374fung gestellte Entscheidung selbst - nicht anfechtbar, weil dies zur Er366ffnung einer weiteren Instanz f374hren w374rde, die, was die Norm zu-dem voraussetzt, das Gesetz aber gerade ausgeschlossen hat (VerfG Bran-denburg, NStZ-RR 2000, 172, 173; OLG Jena, VRS 112 (2007) S. 353, 354; L366we/Rosenberg/Graalmann-Scheerer, StPO, 26. Aufl., 247 33a Rdn. 26). b) Ein au337erordentlicher Rechtsbehelf wegen greifbarer Gesetzeswidrig-keit ist neben der Anh366rungsr374ge nach 247 57 Abs. 3 Satz 5 BRAO, 247 33a StPO nicht statthaft (vgl. BGH, Beschl. v. 23. Juli 2003, XII ZB 91/03, NJW 2003, 3137 f.; Beschl. v. 13. M344rz 2006, II ZA 15/05, WuM 2006, 468 jeweils f374r das PKH-Verfahren; Beschl. v. 21. Mai 2007, II ZB 3/07, ZIP 2007, 1431 f374r das Verfahren nach 247 99 AktG). Er k366nnte auch kein Rechtsmittel er366ffnen, das ge-gen die eigentliche Sachentscheidung nicht gegeben ist. 4 - 4 - 3. Die Entscheidung kann ohne m374ndliche Verhandlung ergehen, da das Rechtsmittel unzul344ssig ist (Senat, BGHZ 44, 25). 5 Tolksdorf Ernemann Schmidt-R344ntsch Roggenbuck Wosgien Quaas Martini Vorinstanz: AGH Hamm, Entscheidung vom 17.07.2007 - 1 ZU 109/06 -
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