BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS AnwZ (B) 91/06 vom 15. Januar 2008 in dem Verfahren wegen Zulassung zur Rechtsanwaltschaft - 2 - Der Bundesgerichtshof, Senat f374r Anwaltssachen, hat durch den Pr344sidenten des Bundesgerichtshofs Prof. Dr. Hirsch, die Richter Dr. Ernemann, Dr. Frellesen und Dr. Schmidt-R344ntsch, Rechtsanwalt Dr. Wosgien, Rechtsan-w344ltin Kappelhoff und Rechtsanwalt Dr. Martini am 15. Januar 2008 beschlossen: Die Geh366rsr374ge gegen den Beschluss des Senats vom 8. Oktober 2007 wird auf Kosten der Antragstellerin zur374ckgewiesen. Gr374nde: Die Geh366rsr374ge ist nach 247 42 Abs. 6 Satz 2 BRAO i.V.m. 247 29a FGG statthaft und auch rechtzeitig erhoben worden. Sie ist aber unbegr374ndet. Aus der Begr374ndung der Geh366rsr374ge ergibt sich, dass der Senat das Vorbringen der Antragstellerin nicht 374bergangen, sondern lediglich anders beurteilt hat, als es der Antragstellerin vorschwebt. Auf das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 27. Juli 1993 (BFHE 172, 266, 271) brauchte der Senat nicht einzugehen, weil 247 50 Abs. 2 und 4 StBerG anders als 247 59e Abs. 3 Satz 1 und 247 59f Abs. 1 Satz 2 BRAO gerade nicht verlangt, dass Steuerberater die Mehrheit der Gesellschaf-ter und der Gesch344ftsf374hrer einer Steuerberatungsgesellschaft stellen. Auch eine Steuerberatungsgesellschaft ist nach 247 32 Abs. 3 StBerG nur anerken- 1 - 3 - nungsf344hig, wenn die Stimmen der Steuerberater jedenfalls in der Gesch344fts-f374hrung den Ausschlag geben (BFHE 184, 151, 155). Hirsch Ernemann Frellesen Schmidt-R344ntsch Wosgien Kappelhoff Martini Vorinstanz: AGH Jena, Entscheidung vom 13.06.2006 - AGH 6/05 -
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