B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung II
B-1208/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 2 1 . M ä r z 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Hans Urech,
Gerichtsschreiber Thomas Reidy.
Parteien
A._______,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Bauten und Logistik BBL,
KBB / Rechtsdienst,
Fellerstrasse 21, 3003 Bern,
Vergabestelle.
Gegenstand
Öffentliches Beschaffungswesen –
(17091) 306 Buchbinderarbeiten für die
Schweizerische Nationalbibliothek NB; Los-Nr. 1
(SIMAP-Meldungsnummer 1006049; Projekt-ID 160900).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Bundesamt für Bauten und Logistik BBL (im Folgenden: Verga-
bestelle) für die Schweizerische Nationalbibliothek NB (Bedarfsstelle) be-
treffend das Projekt "(17091) 306 Buchbinderarbeiten für die Schweizeri-
sche Nationalbibliothek NB; Los-Nr. 1" der Buchbinderei B._______AG am
5. Februar 2018 den Zuschlag erteilte,
dass die Vergabestelle die Zuschlagsverfügung am 8. Februar 2018 auf
der Internetplattform SIMAP publizierte (Meldungsnummer 1006049),
dass die A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom
23. Februar 2018 (Posteingang: 28. Februar 2018) beim Bundesverwal-
tungsgericht gegen diese Zuschlagsverfügung Beschwerde erhob,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 28. Februar 2018
feststellte, dass kein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung
gestellt worden sei und die Beschwerdeführerin zudem aufforderte, ein Zu-
stelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen,
dass der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 8. März 2018 die Mittei-
lung der Vergabestelle, wonach der Vertrag mit der Zuschlagsempfängerin
abgeschlossen worden sei, zur Kenntnis gebracht wurde,
dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde mit schriftlicher Erklärung
vom 12. März 2018 zurückgezogen hat,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als
durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23
Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG,
SR 173.32]),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden,
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch
Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE),
dass daher in casu keine Verfahrenskosten zu erheben sind,
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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-
zusprechen ist (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Zustellung der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 12. März 2018 an die
Vergabestelle.
2.
Das Beschwerdeverfahren B-1208/2018 wird zufolge Rückzugs als gegen-
standslos geworden abgeschrieben.
3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. SIMAP-Projekt-ID 160900; Gerichtsurkunde;
Beilage: gem. Ziff. 1)
– die Zuschlagsempfängerin (A-Post)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Hans Urech Thomas Reidy
B-1208/2018
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-
legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005, BGG; SR 173.110), wenn der geschätzte Wert
des zu vergebenden Auftrags den massgebenden Schwellenwert erreicht
und sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 83
Bst. f Ziff. 1 und 2 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache
abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-
weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid
und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat,
beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 21. März 2018