B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung II
B-1270/2018
Absch r e i bung sen t s c he i d
vom 2 6 . Ap r i l 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiberin Agnieszka Taberska.
Parteien
A._______,
vertreten durch Weinmann Zimmerli AG,
Apollostrasse 2, Postfach 1021, 8032 Zürich,
Beschwerdeführerin,
gegen
B._______,
vertreten durch Schluep | Degen Rechtsanwälte,
Falkenplatz 7, Postfach 8062, 3001 Bern,
Beschwerdegegnerin,
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE,
Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Widerspruchsverfahren Nr. […], IR […] / CH […]
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Beschwerdeführerin gestützt auf ihre Marke IR […] am […] 2017
bei der Vorinstanz Widerspruch gegen die Eintragung der Marke CH […]
der Beschwerdegegnerin erhoben hat,
dass die Vorinstanz den Widerspruch mit Verfügung vom 29. Januar 2018
abgewiesen hat,
dass die Beschwerdeführerin hiergegen mit Eingabe vom 1. März 2018
Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhoben, die Aufhebung
des angefochtenen Entscheids und den Widerruf der Eintragung der ange-
fochtenen Marke beantragt hat,
dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde mit Schreiben vom 18. April
2018 zurückgezogen hat, indem sie auf einen mit der Beschwerdegegnerin
geschlossenen Vergleich verwies,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren ab-
zuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 17. Juni
2005 über das Bundesverwaltungsgericht [Verwaltungsgerichtsgesetz,
VGG, SR 173.32]),
dass das Bundesverwaltungsgericht ganz oder teilweise auf die Erhebung
von Verfahrenskosten verzichten kann, wenn ein Rechtsmittel ohne erheb-
lichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird
(Art. 6 Bst. a des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor
dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008, VGKE,
SR 173.320.2),
dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens auf Fr. 500.– festgesetzt und
der Beschwerdeführerin auferlegt werden (Art. 5 VGKE),
dass der Beschwerdegegnerin grundsätzlich eine Parteientschädigung für
die ihr erwachsenen Kosten zu Lasten der Beschwerdeführerin zuzuspre-
chen wäre (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 VGKE),
dass der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren indessen kein
Aufwand entstanden ist, weshalb ihr keine Parteientschädigung zugespro-
chen wird.
B-1270/2018
Seite 3
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Je ein Doppel des Schreibens der Beschwerdeführerin vom 18. April 2018
sowie der Vernehmlassung der Vorinstanz vom 28. März 2018 geht an die
übrigen Verfahrensbeteiligten.
2.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als
gegenstandslos geworden abgeschrieben.
3.
Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 500.– werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss
von Fr. 4'500.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 4'000.– wird ihr nach
Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.
4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilagen: gem. Ziff. 1,
Rückerstattungsformular, Beschwerdebeilagen zurück)
– die Beschwerdegegnerin (Einschreiben; Beilagen: gem. Ziff. 1)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilagen: gem. Ziff. 1,
Vorakten zurück)
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
David Aschmann Agnieszka Taberska
Versand: 26. April 2018