Abtei lung II
B-1300/2006
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A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d v o m
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Einzelrichter Stephan Breitenmoser;
Gerichtsschreiberin Andrea Pfleiderer.
1. Gewerkschaft UNIA, Weltpoststrasse 20, 3015 Bern,
2. Gewerkschaft Bau und Industrie GBI, Strassburger-
strasse 11, 8004 Zürich,
3. comedia, Monbijoustrasse 33, 3011 Bern,
4. Hansjörg Ochsner, Schindellegistrasse 65, 8088 Pfäf-
fikon,
5. Simon Thönen, Viktoriarain 11, 3013 Bern,
6. Simone Mathieu, Nordstrasse 168, 8037 Zürich,
7. Andrea Martina Haefely, Nordbrücke 4, 8037 Zürich,
8. Ueli Zindel, Einsiedlerstrasse 8, 8820 Wädenswil,
9. Balz Hosang, Fallenstettenweg 18, 8408 Winterthur,
10.Doris Huber, Hammerstrasse 98, 8032 Zürich,
11.Walter Noser, Rotwandstrasse 65, 8004 Zürich,
12.Toni Wirz, Wybüelstrasse 22, 8702 Zollikon,
13.Andrea Cossu et al., c/o Franzi Officine SA, Costru-
zioni Metalliche, 6917 Barbengo,
14.Nordic Milieu Productions AG, Rothusstrasse 1,
9053 Teufen,
15.Franzi Officine SA, Costruzioni Metalliche, 6917
Barbengo,
alle vertreten durch Herrn Fürsprecher Thomas Tribolet,
Advokaturbüro advocomplex, Zinggstrasse 16,
3007 Bern,
Beschwerdeführerinnen,
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
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Besetzung
Parteien
B-1300/2006
gegen
Winterthur Leben, General-Guisan-Str. 40,
8401 Winterthur,
vertreten durch Prof. Dr. iur. Isabelle Häner, Bratschi
Wiederkehr & Buob, Bahnhofstrasse 46/106,
8021 Zürich,
Beschwerdegegnerin,
Bundesamt für Privatversicherungen BPV,
Schwanengasse 2, 3003 Bern,
Vorinstanz,
Genehmigung von Tarifvorlagen.
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Gegenstand
B-1300/2006
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwägung,
dass die Beschwerdeführerinnen die Verfügungen des Bundesamtes
für Privatversicherungen vom 17. bzw. 18. Juni 2003 mit Beschwerde
vom 15. September 2003 bei der Eidgenössischen Rekurskommission
für die Aufsicht über die Privatversicherung angefochten haben,
dass das Bundesverwaltungsgericht das bei der Rekurskommission für
die Aufsicht über die Privatversicherung anhängig gemachte Verfahren
per 1. Januar 2007 übernommen hat (Art. 53 Abs. 2 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),
dass die Beschwerdeführerinnen mit schriftlicher Erklärung vom
23. Januar 2008 ihre Beschwerde vom 15. September 2003 infolge au-
ssergerichtlichen Vergleichs mit der Beschwerdegegnerin zurückgezo-
gen haben, unter Hinweis auf eine Vereinbarung, wonach die Parteien
die Verfahrenskosten je zur Hälfte übernehmen und auf eine Parteient-
schädigung verzichten,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), wobei die Kosten und Entschädigungsfol-
gen vereinbarungsgemäss zu regeln sind,
dass der Rekurskommission für die Aufsicht über die Privatversiche-
rung aufgrund des umfangreichen Aktenvolumens sowie des langwieri-
gen Verfahrens, welches mehrere Schriftenwechsel sowie zahlreiche
Instruktionsverfügungen und Zwischenentscheide umfasst, ausserge-
wöhnlich viel Arbeit entstanden ist,
dass es daher gerechtfertigt erscheint, die Verfahrenskosten auf
Fr. 8'000.– festzulegen.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos
geworden abgeschrieben.
2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 8'000.– werden den Beschwerdeführerin-
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B-1300/2006
nen und der Beschwerdegegnerin antragsgemäss je zur Hälfte aufer-
legt. Die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerinnen werden mit
dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– verrechnet. Der
Restbetrag von Fr. 1'000.– wird den Beschwerdeführerinnen nach
Rechtskraft dieses Entscheids zurückerstattet. Die Beschwerdegegne-
rin hat den Betrag von Fr. 4'000.– nach Rechtskraft des vorliegenden
Entscheides, innert 30 Tagen nach Erhalt des Einzahlungsscheins, zu
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.
3.
Es wird antragsgemäss keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerinnen (mit Gerichtsurkunde; Beilage: Rücker-
stattungsformular);
- die Beschwerdegegnerin (mit Gerichtsurkunde);
- die Vorinstanz (mit Gerichtsurkunde; Beilage: Schreiben der Be-
schwerdeführerinnen vom 23. Januar 2008).
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Stephan Breitenmoser Andrea Pfleiderer
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel
sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl.
Art. 42 BGG).
Versand: 27. Februar 2008
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