Abtei lung II
B-135/2010
{T 1/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 5 . F e b r u a r 2 0 1 0
Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiberin Sibylle Wenger Berger.
Bodegas Cooperativas de Alicante, Coop.V.,
Autovia Alicante-Madrid, Km. 39,03610, ES-
Petrer (Alicante),
vertreten durch
Isler & Pedrazzini AG Patent- und Markenanwälte,
Gotthardstrasse 53, Postfach 1772, 8027 Zürich,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE,
Stauffacherstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Internationale Registrierung Nr. 961 753 - VINA
ALCANTA.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
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Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-135/2010
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in
Erwägung,
dass das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum IGE mit
Verfügung vom 23. November 2009 der internationalen Registrierung
Nr. 961753 "VINA ALCANTA" den Schutz in der Schweiz für alle
beanspruchten Waren der Klasse 33 verweigert hat,
dass Bodegas Cooperativas de Alicante, Coop.V. diese Verfügung mit
Beschwerde vom 11. Januar 2010 beim Bundesverwaltungsgericht
angefochten hat,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 3. Februar 2010 ihren
Entscheid vom 23. November 2009 in Wiedererwägung gezogen und
den Beschwerdebegehren vollumfänglich entsprochen hat,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht
Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR
172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich Markeneintragung vor
Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren
ursprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben
ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden,
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
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dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden
Bundesbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63
Abs. 2 VwVG),
dass im vorliegenden Fall die Verfahrenskosten von Fr. 200.- von der
Beschwerdeführerin zu tragen sind, da die Vorinstanz einlässlich
darlegte, dass sie die Beschwerdebegehren auch bereits im
vorinstanzlichen Verfahren gutgeheissen hätte, hätte die
Beschwerdeführerin sie vorgebraucht,
dass keine Parteientschädigung aufzuerlegen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin
auferlegt. Dieser Betrag ist nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zu
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Ein Einzahlungsschein
folgt mit separater Post.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
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4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Erklärung der
Vorinstanz vom 3. Februar 2010)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. IR 961753 - VINA ALCANTA; Gerichts-
urkunde)
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiberin:
David Aschmann Sibylle Wenger Berger
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt
werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 72 ff., 90 ff. und
100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR
173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache
abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene
Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42
BGG).
Versand: 8. Februar 2010
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