B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung II
B-205/2018
Ur t e i l vom 7 . M ä r z 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichterin Maria Amgwerd,
Gerichtsschreiber Urs Küpfer.
Parteien
X._______ GmbH,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Landwirtschaft BLW,
Fachbereich Ein- und Ausfuhr,
Vorinstanz.
Gegenstand
Verwaltungsmassnahmen nach Landwirtschaftsgesetz
(betreffend Zollkontingentsanteile).
B-205/2018
Seite 2
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt:
dass das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW, Vorinstanz) am
8. Dezember 2017 infolge Widerhandlung gegen die
Landwirtschaftsgesetzgebung Verwaltungsmassnahmen gegenüber der
X._______ GmbH (Beschwerdeführerin) verfügte;
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Eingabe vom 9. Januar
2018 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht;
dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit
Verfügung vom 11. Januar 2018 unter Androhung des kostenpflichtigen
Nichteintretens für den Säumnisfall aufforderte, bis zum 5. Februar 2018
einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.- zu bezahlen;
dass die Beschwerdeführerin diesen Vorschuss innerhalb der gesetzten
Frist nicht leistete;
dass das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin deshalb mit
Verfügung vom 13. Februar 2018 Gelegenheit gab, bis zum 26. Februar
2018 zum Nichteintreffen des Kostenvorschusses Stellung zu nehmen und
gegebenenfalls mit geeigneten Beweismitteln die rechtzeitige Leistung
desselben nachzuweisen;
dass das Bundesverwaltungsgericht zugleich verfügte, bei ungenutztem
Ablauf dieser Frist werde auf die Beschwerde unter Kostenfolge nicht
eingetreten;
dass die Beschwerdeführerin innerhalb der ihr gesetzten Frist keine
Stellungnahme eingereicht hat;
dass somit im einzelrichterlichen Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b des
Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005, VGG, SR 173.32)
androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Verfahrenskosten von Fr. 250.- der Beschwerdeführerin
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968, VwVG, SR 172.021, i.V.m. Art. 1 ff. des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem
Bundesverwaltungsgericht, VGKE, SR 173.320.2);
dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG;
Art. 7 ff. VGKE).
B-205/2018
Seite 3
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 250.- werden der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Dieser Betrag ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zahlungsfrist beträgt
30 Tage ab Rechnungsdatum. Die Zustellung des Einzahlungsscheins
erfolgt mit separater Post.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin;
– die Vorinstanz.
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:
Maria Amgwerd Urs Küpfer
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Seite 4
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen
Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 8. März 2018