B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung II
B-265/2018
Ur t e i l vom 3 . Ap r i l 2 0 1 8
Besetzung
Einzelrichter Ronald Flury,
Gerichtsschreiber David Roth.
Parteien
R._______,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatssekretariat für Wirtschaft SECO,
Arbeitsmarkt / Arbeitslosenversicherung,
Juristischer Dienst,
Holzikofenweg 36, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Rückforderung von Schlechtwetterentschädigung.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO mit Einspracheentscheid
vom 24. November 2017 die Einsprache von R._______ vom 17. Novem-
ber 2017 gegen die Revisionsverfügung AGK […] vom 10. Oktober 2017
abgewiesen hat,
dass R._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) diesen Einspracheent-
scheid mit Beschwerde mit Poststempel vom 10. Januar 2018 beim Bun-
desverwaltungsgericht angefochten hat,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Rückforderung von Ver-
sicherungsleistungen vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind
(Art. 31 u. Art. 33 Bst. d VGG des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über
das Bundesverwaltungsgericht [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG,
SR 173.32] i.V.m. Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember
1968 über das Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz,
VwVG, SR 172.021]),
dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 18. Januar 2018
zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 16. Februar 2018 aufgefor-
dert wurde, ansonsten auf das Rechtsmittel unter Kostenfolge nicht einge-
treten werde,
dass der Beschwerdeführer dem Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben
vom 1. Februar 2018 mitgeteilt hat, dass er ein Erlassgesuch bei der kan-
tonalen Amtsstelle am Sitz des Betriebs eingereicht habe,
dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht
geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als
unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen
(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und
Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,
SR 173.320.2]),
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dass es sich vorliegend in Anbetracht des nicht anwaltlich vertretenen Be-
schwerdeführers sowie des geringen Verfahrensaufwands ausnahms-
weise rechtfertigt, keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil geht an:
– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde);
– die Vorinstanz (Ref-Nr. AGK […]; Gerichtsurkunde).
Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:
Ronald Flury David Roth
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100
BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe
der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-
den hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 3. April 2018