Abtei lung II
B-2740/2007
{T 1/2}
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 7 . F e b r u a r 2 0 0 9
Einzelrichter Stephan Breitenmoser;
Gerichtsschreiberin Andrea Pfleiderer.
Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte c/o Dr.
Hanspeter Katz, Gartenstrasse 36, 8700 Küsnacht ZH,
vertreten durch Advokat Dr. iur. Christoph Degen,
Dufourstrasse 49, 4052 Basel,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidgenössisches Departement des Innern (EDI)
Eidgenössische Stiftungsaufsicht,
Inselgasse 1, 3003 Bern,
Vorinstanz;
Eidg. Stiftungsaufsicht, Ernennung eines Sachwalters.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
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Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-2740/2007
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung,
dass die Eidgenössische Stiftungsaufsicht des Eidgenössischen De-
partements des Innern (EDI) mit Verfügung vom 2. März 2006 [recte:
2007] die Ernennung eines Sachwalters verfügt hat;
dass die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte c/o Dr. Hanspeter
Katz (Beschwerdeführerin) diese Verfügung mit Beschwerde vom
16. April 2007 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat;
dass die Beschwerdeführerin gleichzeitig um Wiedererwägung der Ver-
fügung ersucht hat;
dass das Bundesverwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren daher
bis zum Entscheid über das Wiedererwägungsgesuch sistiert hat;
dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde vom 16. April 2007 mit
schriftlicher Erklärung vom 6. Februar 2009 zurückgezogen hat;
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 [VGG, SR 173.32]);
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden kön-
nen, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht
durch Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Fe-
bruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]);
dass vorliegend kein erheblicher Aufwand für das Gericht entstanden
ist, weshalb der Beschwerdeführerin Verfahrenskosten nur in stark re-
duziertem Umfang aufzuerlegen sind;
dass die Beschwerdeführerin bei diesem Verfahrensausgang als unter-
liegend gilt, weshalb ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen ist
(Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das
Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]).
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B-2740/2007
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos
abgeschrieben.
2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin
auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 1'500.- ver-
rechnet. Der Restbetrag von Fr. 1'300.- wird der Beschwerdeführerin
nach Eintritt der Rechtskraft dieses Entscheids aus der Gerichtskasse
zurückerstattet.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
4.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Rückerstattungsformu-
lar);
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 413/783 AS; Gerichtsurkunde).
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Stephan Breitenmoser Andrea Pfleiderer
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tage nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt
werden (Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 4 des Bundesgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer
Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der
angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die
beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 19. Februar 2009
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