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B-3613/2007
{T 0/2}
Abschreibungsverfügung vom 17. Juli 2007
Mitwirkung: Richterin Vera Marantelli; Gerichtsschreiberin Barbara Aebi
X._______ AG,
vertreten durch Maiwald Patentanwaltsgesellschaft (Schweiz) mbH,
Beschwerdeführerin
gegen
Y._______ LLC,
vertreten durch E. Blum & Co. AG, Patentanwälte und Markenanwälte VSP,
Beschwerdegegnerin
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum,
Vorinstanz
betreffend
Widerspruchsverfahren [...]
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i v f e d e r a l
Abtei lung II
B-3613/2007
2Nach Einsicht in
die Verfügung des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (Vorinstanz) vom
26. April 2007,
die dagegen von der X._______ AG (Beschwerdeführerin), vertreten durch Maiwald Pa-
tentanwaltsgesellschaft (Schweiz) mbH, beim Bundesverwaltungsgericht anhängig ge-
machte Beschwerde vom 25. Mai 2007,
die Stellungnahme der Y._______ LLC (Beschwerdegegnerin), vertreten durch E. Blum
& Co. AG, vom 25. Juni 2007, in der die Abweisung der Beschwerde beantragt wird,
den Beschwerderückzug der Beschwerdeführerin vom 27. Juni 2007,
das der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin mit dieser Verfügung zuzu-
stellende Schreiben der Vorinstanz vom 5. Juli 2007, indem diese auf das Einreichen ei-
ner Vernehmlassung verzichtet,
die übrigen Akten in der Beschwerdesache
und in Erwägung
dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes
vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR
172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Markenrechts vor Bundesverwaltungs-
gericht anfechtbar sind,
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 27. Juni 2007 ihre Beschwerde vom
25. Mai 2007 ohne Angabe von Gründen zurückgezogen hat,
dass die Sache deshalb als durch Rückzug gegenstandslos geworden von der Ge-
schäftskontrolle abgeschrieben werden kann (ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungs-
verfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, Zürich 1998, Rz. 682 f.),
dass die Instruktionsrichterin als Einzelrichterin über die Abschreibung von gegen-
standslos gewordenen Verfahren entscheiden kann (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass die Verfahrenskosten in diesem Fall in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-
ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements vom 11. De-
zember 2006 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht
[VGKE, SR 173.320.2]), im vorliegenden Fall somit die Beschwerdeführerin die Kosten
des Verfahrens zu tragen hat,
dass diese Kosten, da das Rechtsmittel aufgrund des Rückzugs ohne erheblichen Auf-
wand für das Gericht erledigt werden konnte (Art. 6 Bst. a VGKE), teilweise erlassen
werden können, somit hier der Beschwerdeführerin nur im Betrag von Fr. 500.-- aufer-
legt werden,
dass das Gericht im Fall des Gegenstandsloswerdens eines Verfahrens auch prüft, ob
3eine Parteientschädigung zuzusprechen ist, wobei die Parteientschädigung
grundsätzlich jener Partei auferlegt wird, die die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat
(Art. 15 VGKE),
dass der ohne Angabe von Gründen von der Beschwerdeführerin vorgenommene
Rückzug der Beschwerde zur Folge hat, dass die angefochtene Verfügung in
Rechtskraft erwächst, somit im Resultat den von der Beschwerdegegnerin in ihrer
Stellungnahme vom 25. Juni 2007 gestellten Anträgen entsprochen wird,
dass der Beschwerdegegnerin die eine das gesamte Verfahren umfassende, jedoch
nicht detaillierte Kostennote über den Betrag von Fr. 8'300.-- einreichte, somit zu Lasten
der Beschwerdeführerin für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht eine
Parteientschädigung zuzusprechen ist, deren Höhe auf Fr. 2'500.-- (Fr. 8'300.--
abzüglich der gemäss angefochtenem Urteil bereits vor der Vorinstanz geltend
gemachten Fr. 5'800.--) festgesetzt wird (Art. 7 ff. VGKE),
dass gegen dieses Urteil keine Beschwerde ans Bundesgericht offen steht (Art. 73 des
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dieses somit
rechtskräftig ist,
beschliesst das Bundesverwaltungsgericht:
1. Die Vernehmlassung der Vorinstanz vom 5. Juli 2007 wird der Beschwerdeführerin
und der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis gebracht.
2. Die Beschwerde wird als durch Rückzug gegenstandslos geworden abgeschrie-
ben.
3. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt und
mit dem von ihr am 7. Juni 2007 geleisteten Kostenvorschuss im Betrag von Fr.
4'500.-- verrechnet. Der Beschwerdeführerin sind Fr. 4'000.-- aus der Gerichtskas-
se zurückzuerstatten.
4. Die Beschwerdeführerin hat der Beschwerdegegnerin für das Verfahren vor dem
Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädigung im Betrag von Fr. 2'500.-- zu
bezahlen.
5. Diese Abschreibungsverfügung wird eröffnet:
der Beschwerdeführerin (eingeschrieben, mit Beilagen)
der Beschwerdegegnerin (eingeschrieben, mit Beilage)
der Vorinstanz (Ref-Nr. Wspr. 7685) (eingeschrieben, mit Beilagen)
Die Instruktionsrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Vera Marantelli Barbara Aebi
Versand am: 17. Juli 2007