B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung II
B-3758/2014
U r t e i l v o m 7 . O k t o b e r 2 0 1 4
Besetzung
Einzelrichter Frank Seethaler,
Gerichtsschreiberin Karin Behnke.
Parteien
1. A._______GmbH,
2. A.________,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Peter Ruggle,
Beschwerdeführende,
gegen
Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA,
Vorinstanz.
Gegenstand
Unerlaubte Entgegennahme von Publikumseinlagen;
Konkurs; Verbot einer unerlaubten Tätigkeit
(mit 5-jähriger Publikation).
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA mit Verfügung vom
6. Juni 2014 festgestellt hat, dass die Beschwerdeführerin sowie der Be-
schwerdeführer ohne Bewilligung gewerbsmässig Publikumseinlagen
entgegengenommen und damit aufsichtsrechtliche Bestimmungen (Ban-
kengesetz vom 8. November 1934, BankG, SR 952.0) schwer verletzt
hätten,
dass sie ferner mit besagter Verfügung über die Beschwerdeführerin am
_______ Juni 2014, 08:00 Uhr, den Konkurs mit sofortiger Vollstreckung
eröffnet hat, gegen den Beschwerdeführer ein Ausübungsverbot sowie
eine Publikation dieses Verbots für die Dauer von fünf Jahren angeordnet
und den Beschwerdeführenden sowie einem weiteren Verfügungsadres-
saten die Kosten des Untersuchungsbeauftragten von Fr. 21'857.55 (inkl.
MwSt) und die Verfahrenskosten von Fr. 36'800.– solidarisch auferlegt
hat,
dass die Beschwerdeführenden diese Verfügung mit Beschwerde vom
7. Juli 2014 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten und im Wesent-
lichen deren Aufhebung beantragt haben,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Finanzmarktaufsicht vor
Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich anfechtbar sind (Art. 54 Abs. 1
des Finanzmarktaufsichtsgesetzes vom 22. Juni 2007 [FINMAG,
SR 956.1] i.V.m. Art. 31 ff. des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 [VGG, SR 173.32]),
dass die Beschwerdeführenden mit Zwischenverfügung vom 8. Juli 2014
zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 18. August 2014 aufge-
fordert wurden, ansonsten auf das Rechtsmittel unter Kostenfolge nicht
eingetreten werde,
dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 18. August 2014 um
Erstreckung der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum
8. September 2014 ersuchten,
dass der Instruktionsrichter dieses Gesuch mit Zwischenverfügung vom
20. August 2014 gutgeheissen hat,
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dass die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 8. September 2014 um
Erstreckung der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses bis zum
18. September 2014 ersuchten,
dass der Instruktionsrichter dieses Gesuch mit Zwischenverfügung vom
10. September 2014 gutgeheissen hat,
dass die Beschwerdeführenden auch innert der angesetzten Nachfrist
den Kostenvorschuss nicht geleistet haben,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass bei einer Erledigung in frühem Verfahrensstadium mangels erhebli-
chen Aufwandes des Bundesverwaltungsgerichts von einer Erhebung von
Verfahrenskosten abgesehen werden kann (Art. 6 Bst. a des Reglements
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),
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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
Frank Seethaler Karin Behnke
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 7. Oktober 2014