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Abteilung II
Postfach
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Geschäfts-Nr. B-3788/2017
asd/taa/lii
Z w i s c h e n v e r f ü g u n g
v o m 3 0 . A u g u s t 2 0 1 7
In der Beschwerdesache
Parteien
A.______,
vertreten durch Rechtsanwalt
lic. iur. Stephan W. Feierabend,
Gloor & Sieger Rechtsanwälte,
Utoquai 37, 8008 Zürich,
Beschwerdeführer,
gegen
B.______,
vertreten durch E. Blum & Co. AG
Patent- und Markenanwälte VSP,
Vorderberg 11, 8044 Zürich,
Beschwerdegegnerin,
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE,
Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern,
Vorinstanz,
Gegenstand
Widerspruchsverfahren Nr. […],
IR […] / CH […],
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wird festgestellt und in Erwägung gezogen,
dass der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde vom 6. Juli 2017 ge-
gen den gutheissenden Widerspruchsentscheid Nr. […] der Vorinstanz
vom […] 2017 beantragt, das Widerspruchsbeschwerdeverfahren zu sis-
tieren, bis rechtskräftig über sein Teillöschungsgesuch gegen den
Schweizer Teil der Widerspruchsmarke entschieden sei, das er am
29. Juni 2017 an die Vorinstanz gerichtet hat,
dass die Beschwerdegegnerin sich mit Stellungnahme vom 25. August
2017 dem Sistierungsantrag im Wesentlichen mit der Begründung wider-
setzt, ein Löschungsverfahren könne viel Zeit beanspruchen, der Be-
schwerdeführer habe die Einrede des Nichtgebrauchs im Widerspruchs-
verfahren nicht erhoben, das Teillöschungsverfahren präjudiziere das Wi-
derspruchsbeschwerdeverfahren nicht hinreichend und selbst im Fall ei-
ner beidseitigen Markenlöschung könnte die angefochtene Marke nach
Abschluss beider Verfahren neu eingetragen werden,
dass die Vorinstanz auf Bemerkungen zum Sistierungsantrag verzichtet
hat,
dass Verfahren grundsätzlich beförderlich zu erledigen sind, aber aus
Gründen der Zweckmässigkeit ausgesetzt werden können, insbesondere
wenn das Urteil von der Entscheidung in einem anderen Rechtsstreit be-
einflusst werden kann (Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Bun-
deszivilprozess vom 4. Dezember 1947 [BZP, SR 273] in Verbindung mit
Art. 4 des Verwaltungsverfahrensgesetzes [VwVG, SR 172.021]; vgl.
Art. 23 Abs. 4 der Markenschutzverordnung [MSchV, SR 232.111),
dass sich das Widerspruchsbeschwerdeverfahren vorliegend zwar im Ge-
genstand der Widerspruchsmarke, nicht aber in der Rechtsfrage des
rechtserhaltenden Gebrauchs mit dem parallel hängigen Löschungsver-
fahren überschneidet,
dass die mit dem Löschungsgesuch begehrte Einschränkung des Waren-
und Dienstleistungsverzeichnisses der Widerspruchsmarke materiell im
Brennpunkt der (semantischen) Streitfrage des Widerspruchsbeschwer-
deverfahrens steht, dieses aber formell nicht potentiell erledigt, da sie die
Widerspruchsmarke nur teilweise angreift,
dass der Widerspruchsgegner die Einrede des Nichtgebrauchs im Wider-
spruchsverfahren gegebenenfalls mit seiner ersten Stellungnahme an die
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Vorinstanz geltend machen muss (Art. 22 Abs. 3 MSchV; Urteile des
BVGer B-1637/2015 vom 14.9.2015, E. 5.4 „Femibion/Feminabiane“;
B-6279/2016 vom 25.7.2016, E. 4.3 „Campagnolo/F.illi Campagnolo“),
dass das unmittelbare Beschleunigungsinteresse dieser Bestimmung das
Interesse an der Berücksichtigung einer bloss potentiellen und darum in-
direkten Präjuidizwirkung des Löschungsverfahrens auf das Wider-
spruchsbeschwerdeverfahren überwiegt,
dass im Interesse der Rechtssicherheit und Vorhersehbarkeit des Verfah-
rens möglichst einheitlich über den Vorrang zwischen parallel hängigen
Widerspruchs- und Löschungsverfahren zu entscheiden ist, während die
Möglichkeit, jeder verpassten Nichtgebrauchseinrede durch ein späteres
Löschungsgesuch mit Sistierung des Widerspruchsbeschwerdeverfah-
rens abhelfen zu können, eine differenziertere Einzelfallgewichtung erfor-
derte,
dass offenbleibt wie zu entscheiden wäre, wäre das Löschungsgesuch
vor dem Widerspruch gestellt oder die Einrede des Nichtgebrauchs erho-
ben worden,
dass das Sistierungsbegehren somit abzuweisen ist,
dass gegen diesen Entscheid kein Rechtsmittel zur Verfügung steht
(Art. 73 des Bundesgerichtsgesetzes [BGG, SR 173.110]).
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Die Stellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 25. August 2017
mitsamt Beilagen geht in Kopie an den Beschwerdeführer und an die Vor-
instanz.
2.
Das Sistierungsbegehren wird abgewiesen.
3.
Die Kosten dieser Zwischenverfügung werden mit dem Entscheid in der
Hauptsache erhoben.
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4.
Diese Verfügung geht an:
– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen gemäss Ziffer 1)
– die Beschwerdegegnerin (Einschreiben)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilagen gemäss
Ziffer 1)
Der Instruktionsrichter:
David Aschmann
Versand: 30. August 2017