Abtei lung II
B-4157/2009
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A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 . O k t o b e r 2 0 0 9
Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiberin Sibylle Wenger Berger.
A. _______,
vertreten durch Wild Schnyder AG, Forchstrasse 30,
Postfach 1077, 8032 Zürich,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE,
Stauffacherstrasse 65, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Verfügung vom 4. Juni 2009 betreffend die
Teilzurückweisung des Markeneintragungsgesuchs
58798/2007 FAIRREISEN.
B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t
T r i b u n a l a d m i n i s t r a t i f f é d é r a l
T r i b u n a l e a m m i n i s t r a t i v o f e d e r a l e
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Besetzung
Parteien
Gegenstand
B-4157/2009
Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Beschwerdeführerin am 14. August 2007 um Eintragung einer
schweizerischen Marke für das Zeichen FAIRREISEN für Waren- und
Dienstleistungen der Klassen 16, 38, 39, 41 und 43 ersucht hat,
dass die Vorinstanz das Zeichen im Rahmen der Markenprüfung
58798/2007 – FAIRREISEN mit Schreiben vom 5. Dezember 2007 be-
anstandet hat,
dass die Vorinstanz nach erfolgtem Schriftenwechsel mit Verfügung
vom 4. Juni 2009 das Markeneintragungsgesuch der Beschwerdefüh-
rerin für einige der beanspruchten Waren- und Dienstleistungen der
Klassen 16 und 41 und für alle Dienstleistungen der Klassen 39 und
43 teilweise zurückgewiesen hat,
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung am 26. Juni 2009 (Post-
eingang 29. Juni 2009) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten
hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden
gegen Eintragungsverfügungen der Vorinstanz in Markensachen zu-
ständig ist (Art. 31, 32 und 33 Bst. d. des Verwaltungsgerichtsgesetzes
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32])
dass die Beschwerdeführerin den einverlangten Kostenvorschuss von
Fr. 3'500.- rechtzeitig bezahlt hat,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 16. September 2009 die
Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge beantragte,
dass die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 29. September 2009
mitgeteilt hat, sie ziehe die Beschwerde zurück,
dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren
zufolge Rückzugs der Beschwerde abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1
Bst. a VGG),
dass angesichts des Beschwerderückzugs die mit Verfügung vom
21. September 2009 angesetzte Frist zur Einreichung einer Replik und
entsprechender Beweismittel dahinfällt,
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dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden kön-
nen, wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht
durch Rückzug erledigt wird (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes über
das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR
172.021], Art. 6 Bst. a VGKE),
dass eine Parteientschädigung angesichts des Verfahrensausgangs
(Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 VGKE) und der Tatsache, dass die
Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf Parteientschädi-
gung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE), ausser Betracht fällt.
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Schreiben der Beschwerdeführerin vom 29. September 2009 geht
zur Kenntnis an die Vorinstanz.
2.
Das Beschwerdeverfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde ab-
geschrieben.
3.
Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteient-
schädigung zugesprochen. Der geleistete Kostenvorschuss von
Fr. 3'500.- wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft
dieses Urteils aus der Gerichtskasse zurückerstattet.
4.
Die mit Verfügung vom 21. September 2009 festgesetzte Frist zur Ein-
reichung der Replik und der entsprechenden Beweismittel wird der Be-
schwerdeführerin abgenommen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstat-
tungsformular)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. MA-Prüf2 tas/58798/2007; Gerichtsurkunde;
Beilage gemäss Ziffer 1)
- das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Gerichtsurkun-
de)
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Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:
David Aschmann Sibylle Wenger Berger
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt
werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den Art. 72 Abs. 2 Bst. b
Ziff. 2, 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in einer Amts-
sprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit An-
gabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefoch-
tene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-
führende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).
Versand: 1. Oktober 2009
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