B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
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Abteilung II
B-4200/2011
U r t e i l v o m 2 4 . O k t o b e r 2 0 1 2
Besetzung
Einzelrichterin Vera Marantelli,
Gerichtsschreiberin Bianca Spescha.
Parteien
X._______, Schweiz
vertreten durch Rechtsanwalt Radivoje Rakic, Serbien,
Beschwerdeführerin,
gegen
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,
Vorinstanz.
Gegenstand
Verfügung der IVSTA vom 23. Juni 2011.
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Schreiben vom
14. Juli 2011 beim Bundesverwaltungsgericht eine gegen die Verfügung
der IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz)
vom 23. Juni 2011 gerichtete Beschwerde einreichte,
dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005
(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen
Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom
20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnah-
me nach Art. 32 VGG vorliegt,
dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,
dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung
vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,
dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 15. Ok-
tober 2012 das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche
Rechtspflege zufolge Aussichtslosigkeit abgewiesen hat und die
Beschwerdeführerin gleichzeitig aufgefordert wurde, bis zum 17. Sep-
tember 2012 einen Kostenvorschuss von Fr. 400.– zu leisten, ansonsten
auf das Rechtsmittel unter Kostenfolge nicht eingetreten werde,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 27. September 2012 auf die ge-
gen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom
15. August 2012 gerichtete Beschwerde nicht eingetreten ist, weshalb die
Zwischenverfügung damit in Rechtskraft erwachsen ist,
dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist
nicht geleistet hat,
dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf
die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),
dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können,
wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Par-
tei es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzu-
legen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-
ten und Entschädigung vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR
173.320.2]),
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dass die Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat
(Art. 7 Abs. 3 VGKE).
Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen
4.
Dieses Urteil geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)
– das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Gerichtsurkunde)
Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.
Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:
Vera Marantelli Bianca Spescha
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Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen
gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom
17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in
einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwer-
deführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 24. Oktober 2012