B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i f f éd é r a l
T r i b u n a l e am m in i s t r a t i vo f e d e r a l e
T r i b u n a l ad m i n i s t r a t i v fe d e r a l
Abteilung II
B-4646/2012
A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d
v o m 1 7 . J u l i 2 0 1 3
Besetzung
Einzelrichter David Aschmann,
Gerichtsschreiber Salim Rizvi.
Parteien
restorm AG,
Hardturmstrasse 253, 8005 Zürich,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michael Kikinis,
Waffenplatzstrasse 10, 8002 Zürich,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE,
Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern,
Vorinstanz.
Gegenstand
Markeneintragungsgesuch Nr. 64915/2009 - rightclearing.
B-4646/2012
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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,
dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 3. Juli 2012 das Markenregister-
eintragungsgesuch Nr. 64915/2009 rightclearing für Dienstleistungen der
Klasse 35 und 45 zurückgewiesen hat;
dass die Beschwerdeführerin diese Verfügung mit Beschwerde vom
5. September 2012 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,
dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 10. Januar 2013 die Ab-
weisung der Beschwerde beantragt hat;
dass die Beschwerdeführerin mit schriftlicher Erklärung vom 12. Juli 2013
die Beschwerde vom 5. September 2012 zurückgezogen hat,
dass das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung von Beschwerden
gegen Entscheide der Vorinstanz in Markeneintragungssachen zuständig
ist (Art. 31, 32 und 33 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das
Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]),
dass das vorliegende Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfah-
ren als durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),
dass der unterliegenden Beschwerdeführerin bei diesem Verfahrensaus-
gang die Verfahrenskosten von Fr. 500.00 aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs.
1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren [VwVG, SR 172.021]),
dass der Beschwerdeführerin die Differenz zum von ihr geleisteten Kos-
tenvorschuss von Fr. 2'500.– somit zurückzuerstatten und keine Partei-
entschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21.
Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-
verwaltungsgericht (VGKE, SR173.320.2),
Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:
1.
Das Rückzugsschreiben der Beschwerdeführerin vom 12. Juli 2013 wird
der Vorinstanz zugestellt.
B-4646/2012
Seite 3
2.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos
geworden abgeschrieben.
3.
Die Verfahrenskosten von Fr. 500.– werden der Beschwerdeführerin auf-
erlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.– verrech-
net. Die Differenz von Fr. 2'000. – wird der Beschwerdeführerin nach Ein-
tritt der Rechtskraft dieses Entscheides aus der Gerichtskasse zurücker-
stattet.
4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
5.
Dieser Entscheid geht an:
– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs-
formular)
– die Vorinstanz (Ref-Nr. 64915/2009; Gerichtsurkunde; Beilage: ge-
mäss Ziff.1)
Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:
David Aschmann Salim Rizvi
Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt wer-
den (Art. 72 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni
2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache
abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die Beschwerdeführerin in
Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).
Versand: 17. Juli 2013